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Salzburger Apotheker im ORF Fernsehgarten

Seit März 2013 stellen Salzburger Apothekerinnen und Apotheker jeden Dienstag im ORF-Fernsehgarten nach Salzburg-heute in der Sendung "Gesund in Salzburg" Heilpflanzen vor, beleuchten Gesundheitsthemen rund um die Natur und geben wertvolle Tipps.

Die Themen der vergangenen Sendungen:

31.01.2023| Gesunde Gesichtspflege

Pflanzliche und gesunde Pflege des Gesichtes ist ein wichtiges Thema: Apothekerin Margarete Olesko und Carina Schwab über das Gegenteil von Aufspritzen, Liften und Botoxen – um frisch und gepflegt auszusehen.

Etwa alle 28 Tage erneuert sich die oberste Hautschicht in unserem Gesicht komplett. Was bedeutet, dass wir täglich zahlreiche abgestorbene Hautschuppen entfernen müssen, um die Haut frisch und strahlend wirken zu lassen.

Reinigung zwei Mal täglich

Deshalb sollte man das Gesicht morgens und abends entsprechend reinigen und pflegen. Wer eine recht fettige Haut hat, sollte zu einem erfrischenden Waschgel greifen, bei trockener Haut empfiehlt sich ein rückfettendes Reinigungsöl. Durch die tägliche Pflege wird auch der Lymphfluss angeregt, die Haut entgiftet und sie wirkt frischer.

Gesichtsmaske aus Heilerde

Eine echte Wohltat für empfindliche Haut kann auch eine Gesichtsmaske aus Heilerde sein. Man mischt sie mit dem Rosenwasser bis eine cremige Masse entsteht, trägt diese zwei bis drei Millimeter dick im Gesicht auf und lässt sie für 20 Minuten einwirken. Danach mit warmem Wasser und kreisenden Bewegungen abspülen.

Rezeptur Heilerde

3-4 EL Heilerde mit 3-4 EL Rosenwasser mischen, bis eine cremige Masse entsteht. Mit einem weichen Pinsel etwa 2-3 mm dick auf das Gesicht auftragen, dabei Augen und Mund aussparen. Gut antrocknen lassen und nach ca. 20 Minuten mit warmem Wasser und kreisenden Bewegungen abspülen. Anstatt Rosenwasser bei fettiger Haut Lavendelwasser, bei Unreinheiten Hamameliswasser verwenden.

24.01.2023| Pflanzliche Hilfe bei Fieberblasen

Wer es nicht kennt, der kann sich glücklich schätzen: Es beginnt mit einem leichten Kribbeln, einem Brennen und kann richtig lästig und unangenehm werden – Fieberblasen sind das „Gesund in Salzburg“-Thema. Es gibt aber pflanzliche Hilfe.

Ausgelöst werden Fieberblasen durch den sogenannten Herpes-simplex-Virus Typ1, den 90 Prozent aller Erwachsenen in sich tragen. Bei den meisten passiert das unbemerkt, aber etwa jede vierte Person leidet unter den lästigen Bläschen.

Der Ausbruch hängt meist mit einem geschwächten Immunsystem zusammen. Wichtig bei der Behandlung von Fieberblasen ist, dass man gleich bei ersten Anzeichen, wie einem leichten Kribbeln an der Lippe, reagiert.

Hilfe aus der Pflanzenwelt

Wer erste Anzeichen spürt, kann Salben mit Melisse auftragen, die gut antiviral wirken. Die enthaltene Rosmarinsäure verhindert das Eindringen des Virus in die Zelle. Eine weitere Möglichkeit ist Teebaumöl auf die betroffene Stelle zu tupfen, das wirkt ähnlich.

Fieberblasen nach Schoko- und Nussgenuss

Schokolade und Nüsse enthalten die Aminosäure L-Arginin. Es kommt zu einem Ungleichgewicht mit einer anderen Aminosäure L-Lysin. Daher kann L-Lysin in Form von Kapseln helfen und zu einem schnelleren Abheilen der Fieberblase führen.

17.01.2023| Hilfe bei Heiserkeit

Im Winter sind unsere oberen Atemwege durch die kalte Luft besonders gefordert, natürlich auch die Stimmbänder. Oft leidet man bei einem Infekt dann an Heiserkeit. In der Pflanzenheilkunde gibt es aber zum Glück einige Mittel, die helfen.

Bei Heiserkeit ist auf jeden Fall das klassische Inhalieren mit einer Salzlösung zu empfehlen. In diese kann man zusätzlich ätherische Öle wie Thymian oder Kamille geben. Das hilft dann gegen die Entzündung und fördert die Durchblutung.

Gurgelgemisch

Gut helfen kann auch ein selbstgemachtes Gemisch aus verschiedenen Tinkturen zum Gurgeln. Dafür braucht man eine Salbei-, eine Blutwurz- und eine Kamillentinktur. Die drei vermischt man miteinander und gibt die Tinktur in ein Glas Wasser. Damit sollte man dann mindestens dreimal täglich gurgeln.

Gurgellösung:

30 Tropfen Salbeitinktur

40 Tropfen Blutwurztinktur

30 Tropfen Kamillentinktur

20 Tropfen der gemischten Tinktur in ein Glas Wasser geben und 3bis 5-mal täglich für zwei Minuten damit gurgeln.

Zitronenwickel

Als drittes Mittel gegen Heiserkeit kann ein Zitronenwickel helfen. Dafür schneidet man die Zitronen dünn auf, wickelt sie in ein Stofftuch und legt es für etwa 20 Minuten auf den Hals.

Schutzfilm durch Lutschtabletten

Lutschtabletten mit Hyaluronsäure sind ebenfalls zu empfehlen. Sie bekommen beim Lutschen eine gelartige Konsistenz und legen sich wie ein Schutzfilm über die gereizten Schleimhäute.

10.01.2023| Wichtige und richtige Fußpflege

Unsere Füße tragen uns durchs Leben und doch werden sie oft sehr vernachlässigt. Das „Gesund in Salzburg“-Team hat Tipps, wie man sie richtig pflegt – damit Hühneraugen und Schweißfüße keine Chancen mehr haben.

Die Haut an den Füßen weist oft vielfältige Probleme auf, die man nicht ignorieren sollte – wie etwa trockene und rissige Haut. Manche von uns plagen sich auch mit Hühneraugen oder leiden unter Schweißfüßen.

Fußbad hilft bei Schweißfüßen

Ein Fußbad ist immer empfehlenswert ist. Bei Schweißfüßen kann man zum Beispiel ein paar Tropfen Salbeiöl hineingeben. Wer unter übermäßiger Hornhaut leidet, mischt Natron ins Wasser. Es weicht die Hornhaut auf und sie kann danach mit einem Bimsstein entfernt werden. Ein Fußbad sollte nicht länger als 20 bis 25 Minuten dauern. Ganz wichtig: Danach die Füße gut eincremen.

Mit Salbe oder Öl eincremen

Apothekerin Sonja Gaube empfiehlt dafür Mandel- oder Jojobaöl. Dick auftragen und Socken darüber anziehen, dann kann man es über Nacht wunderbar einwirken lassen. Wenn Sie lieber eine Creme haben, dann können Sie sich auch selbst eine zubereiten.

Creme zum Selbermachen

Dafür braucht man Wollwachs, Bienenwachs und ein Öl. Je nach Bedarf ein ätherisches Öl dazugeben: Pfefferminze wirkt erfrischend, Kamille entzündungshemmend, Teebaumöl Keim- und Pilzreduzierend.

Creme-Rezept:

25g Wollwachs, 15g fettes Öl (Jojoba, Kokos, Avocado, Traubenkern), 10g Bienenwachs: Schmelzen, kalt rühren und anschließend die Ätherischen Öle einrühren.

Je 3 Tropfen von z.B. Kamille (entzündungshemmend), Eukalyptus oder Pfefferminz (erfrischend, durchblutungsfördernd), Teebaum, Thymian (desinfizierend, Pilz hemmend, antibakteriell), Salbei (schweißhemmend), Lavendel (antimikrobiell, und für guten Geruch) Rose (pflegend, entspannend) etc.

03.01.2023| Hilfe bei Raucherentwöhnung

Das neue Jahr ist noch jung, die Vorsätze noch frisch. Ganz oben auf der Liste steht bei vielen Menschen, mit dem Rauchen aufzuhören – das gestaltet sich oft sehr schwierig. Aber man kann sich Unterstützung holen: Von der klassischen Nikotinersatztherapie bis zu Methoden aus der Volksheilkunde.

Die klassische Nikotin-Ersatztherapie ersetzt die Menge an gerauchten Zigaretten mit reinen Nikotinprodukten, nach und nach wird dann reduziert. Hier gibt es Kaugummi, Inhalatoren, Lutschtabletten oder Pflaster.

Methode aus der Volksheilkunde

In alten Kräuterbüchern findet man immer wieder Rezepturen, wie man sich Zigaretten mit Ersatzkräutern selbst dreht – zum Beispiel mit Muskatellersalbei, Damiana und Odermenning. Wie sinnvoll solche Ersatz-Zigaretten sind, ist aber fraglich, da man nie weiß, welche Begleitstoffe dabei inhaliert werden. Aus diesem Grund empfiehlt Apothekerin Sonja Gaube, doch besser ganz aufs Rauchen zu verzichten.

Hilfe bei Unruhe, Nervosität und Schlafstörungen

Der Nikotin-Entzug kann aber zu Symptomen wie innerer Unruhe, Nervosität und Schlafstörungen führen. Dagegen helfen können verschiedene Kräuter, wie zum Beispiel die Passionsblume, denn sie wirkt beruhigend.

Das Johanniskraut wiederum ist stimmungsaufhellend und der klassische Hafer stärkt die Nerven. Ein selbst gekochter Hafersud vor dem Schlafen gehen getrunken, kann für besseren Schlaf sorgen.

Hafersud selber machen: 1 EL Haferkörner auf eine Tasse Wasser 12 Stunden stehen lassen, anschließend abseihen und einmal aufkochen. Leicht lauwarm eine Tasse vor dem Schlafen gehen trinken.

Außerdem kann auch Akupunktur bei Raucherentwöhnung helfen.

27.12.2022| Galle und Leber entlasten

Weihnachten ist vorbei, Silvester und Neujahr stehen bevor, und der Jahreswechsel will natürlich entsprechend gefeiert werden. Dabei sollte man aber darauf achten, Leber und Galle nicht zu überfordern bzw. zu überlasten.

Um Leber und Galle etwas Gutes zu tun, helfen in der Heilkunde vor allem Pflanzen, die viele Bitterstoffe enthalten – wie etwa der Wermut. Er regt die Bildung von Magensäure und Gallensaft an. Dadurch wird die Leber entlastet und entgiftet.

Artischocke, Mörser, Wermut, Mariendistel – Tee, Kapseln, Extrakt und Glücksbringer

Wermut in getrockneter und pflanzlicher Form, Artischocke und Mariendistel-Früchte und – kapseln helfen Leber und Galle

Wermut und Artischocke

Beim Wermut verwendet man das Kraut – frisch oder wie jetzt im Winter in getrockneter Form. Daraus macht man einen Tee oder eine Tinktur. Eine weitere Pflanze, die sehr gut wirkt, ist die herkömmliche Artischocke. Man kennt sie von der Pizza, aber als flüssiges Extrakt unterstützt sie hervorragend die Fettverdauung.

Mariendistel

Sie ist die dritte Heilpflanze, die Leber und Galle unterstützen kann. Die Mariendistel wirkt dank ihrer Inhaltstoffe schützend auf die Leber, reinigend und regenerierend. Der verwendete Pflanzenteil in der Heilkunde sind die Früchte der Mariendistel. Diese werden getrocknet und vor Verwendung als Tee im Mörser angestoßen oder als Trockenextrakt in Form von Kapseln eingenommen. So wirkt sie am effektivsten.

04.01.2022 | Natürliche Mittel gegen Sodbrennen

Der Jahreswechsel liegt hinter uns – viele haben ihn mit Sekt, Fondue oder Raclette gefeiert. Doch all das kann auch Sodbrennen verursachen. Gegen diese Magenbeschwerden gibt es auch natürliche Mittel.

 „Sodbrennen entsteht, wenn die Magensäure in die Speiseröhre aufsteigt und dort die Schleimhäute reizt“, sagt Apotheker Wolfgang Lanner. „Das ist nicht nur unangenehm, sondern kann auch wirklich schmerzhaft sein. Zum gesundheitlichen Problem wird es dann, wenn es chronisch ist.“

Viele bekommen nach deftigem Essen oder Alkohol Sodbrennen. Dagegen gibt es einfache Mittel, die rasch helfen können: „Das einfachste Hausmittel wäre, Mandelkerne zu essen“, sagt Apotheker Lanner. „Aber wesentlich effektiver ist es, kalte Mandelmilch zu trinken. Das neutralisiert rasch die überschüssige Magensäure.“ Aber auch eine Tasse Fencheltee mit Hönig könne gut helfen, ergänzt der Apotheker.

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