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Salzburger Apotheker im ORF Fernsehgarten

Seit März 2013 stellen Salzburger Apothekerinnen und Apotheker jeden Dienstag im ORF-Fernsehgarten nach Salzburg-heute in der Sendung "Gesund in Salzburg" Heilpflanzen vor, beleuchten Gesundheitsthemen rund um die Natur und geben wertvolle Tipps.

Die Themen der vergangenen Sendungen:

17.05.2022 | Verjüngungskur für die Gesichtshaut

Apothekerin Sonja Gaube macht das „Gesund in Salzburg“-Team nun komplett. Sie begleitet Carina Schwab in vielen weiteren Gesund-Sendungen mit ihrer Erfahrung als Apothekerin. Dieses Mal Thema ist die Gesichtshaut: Wie wäre es mit einer kleinen Verjüngungskur?

Wichtig für schöne Haut und einen strahlenden Teint ist einerseits die Ernährung. Sie sollte nährstoff- und vitaminreich sein, also viel buntes Gemüse und Obst enthalten. Andererseits ist die Versorgung mit ausreichend Wasser wichtig, denn das schwemmt Giftstoffe aus und entschlackt.

Ringelblume

In der Pflanzenheilkunde hat auch die Ringelblume eine sehr positive Wirkung auf unser Hautbild. Sie wirkt entzündungshemmend, abschwellend und fördert die Wundheilung. Eine Salbe aus Ringelblumen kann zum Beispiel sogar bei Problemen wie Akne, trockener Haut (Schrundenbildung) und lästigen Irritationen gut helfen.

Zutaten für Ringelblumensalbe

Zutaten für Ringelblumensalbe: Bienenwachs, kaltgepresstes Öl, getrocknete Ringelblumenblüten

Rezept Ringelblumensalbe:

2 EL frische oder 10 g getrocknete Ringelblumenblüten

5 g Bienenwachs (vegane Alternative Canaubawachs, Kokosöl)

25 g kaltgepresstes Öl (Mandel, Traubenkern, Jojoba, Weizenkeim…)

Öl und Wachs bei ca. 40 Grad am Wasserbad schmelzen und Blüten dazugeben. Einige Stunden ziehen lassen. Dann abpressen und kaltrühren, abfüllen. Oder Blüten mit Öl übergießen(= kalt Auszug/Mazerat). 6 Wochen stehen lassen, abpressen. Anschließend wie oben mit Wachs zu Salbe verarbeiten. Haltbarkeit: 1 Jahr

Hautpflege und Hyaluronsäure

Hyaluronsäure ist wichtig für eine straffe Haut, weil sie Wasser in unseren Zellen bindet und sie so quasi aufpolstert. Außerdem regt sie die Kollagenproduktion an. Aber auch Traubenkernöl tut unserer Haut gut. Es enthält viele ungesättigte Fettsäuren und antioxidative Wirkstoffe.

10.05.2022 | Frauengesundheit: Heilkraut Frauenmantel

Er zählt zu den wohl bedeutendsten und bekanntesten Kräutern in der Pflanzenheilkunde: Der Frauenmantel. Die feine Pflanze kann vor allem – wie der Name schon verrät – die Frauengesundheit fördern: Bei Menstruationsschmerzen als auch in der Schwangerschaft.

Der Frauenmantel beinhaltet sehr viele Gerbstoffe und wird allgemein gerne bei Durchfallerkrankungen empfohlen. In der Heilkunde ist Alchemilla – wie er auch heißt – das Frauenkraut schlechthin. Mit seiner entspannenden Wirkung passt das Heilkraut vor allem in die zweite Hälfte des weiblichen Zyklus und bringt hormonelles Ungleichgewicht wieder in Einklang.

Hilft bei Menstruationsbeschwerden

Der Frauenmantel kann auch bei Menstruationsbeschwerden helfen, weil das Kraut leicht krampflösend wirkt. Es kann als Tee oder Tinktur sehr gut helfen.

Rezept:

Für den Tee gibt man zwei Teelöffel für eine Tasse und trinkt diesen drei Mal täglich. Von der Tinktur nimmt man am besten zehn bis 15 Tropfen drei Mal täglich

Unterstützend bei, vor und nach einer Schwangerschaft

Auch Schwangere können sich die Wirkung von Frauenmantel zu Nutze machen. Rund um die Geburt kräftigt der Frauenmantel die Gebärmutter, hemmt Blutungen und stärkt das Bindegewebe. Nach der Geburt hat er einen günstigen Einfluss auf die Wundheilung und darf auch in der Stillzeit genommen werden. Mancherorts blüht der Frauenmantel schon jetzt – der beste Zeitpunkt, um das Heilkraut selber zu sammeln.

03.05.2022 | Geschenke zum Muttertag selbstgemacht

Am Sonntag, 8. Mai ist es wieder so weit. Mütter, Schwiegermütter und Großmütter lassen wir gerne hochleben und verwöhnen sie mit Zuneigung und kleinen Geschenken. Wie wäre es dieses Jahr mit einer selbstgemachen Salbe oder einem Sirup aus Duft-Veilchen?

Das Duft-Veilchen ist nicht nur eine Heilpflanze, man kann daraus auch ein schönes Geschenk zum Muttertag machen – zum Beispiel eine Veilchensalbe. Mit ihr können Wunden, Hautentzündungen sowie unreine Haut behandelt werden.

Aus Duft-Veilchen, Olivenöl und Bienenwachs eine Salbe machen

Veilchensalbe

1 Handvoll Veilchen mit Blüten und Blättern

200 ml Olivenöl

20g Bienenwachs

Zubereitung

Veilchen in Öl im Mörser oder Mixer zerkleinern.

In Glas füllen und über Nacht ziehen lassen, am nächsten Tag in einem Topf geben.

Zum Kochen bringen, Temperatur reduzieren und Stunde unter der Siedetemperatur ziehen lassen.

Eine weitere Stunde nachziehen lassen.

Öl durch ein Feinsieb filtrieren und erneut in einem Topf geben.

Wachs zugeben und erwärmen, bis es schmilzt.

Fertige Salbe in Gläschen füllen.

Die Veilchensalbe ist ein Jahr haltbar.

 

Veilchen-Sirup

3 Handvoll Veilchenblüten

1 Biozitrone

400 ml Wasser

400 g Kristallzucker

Zubereitung

Die Veilchen gibt man in einen Glasbehälter und schneidet die Hälfte der Zitrone in Scheiben und mischt sie dazu. Die andere Hälfte der Zitrone presst man aus und gibt sie ebenfalls zu den Blüten. In der Zwischenzeit erhitzt man das Wasser und gibt den Zucker hinein. Diese Mischung wird dann so lange gerührt, bis sich der Zucker auflöst. Das Zuckerwasser lässt man etwas überkühlen und gibt sie anschließend über die Blüten.

Den Veilchensirup immer wieder gut umrühren, damit das Zuckerwasser die Farbe und den Geschmack gut annehmen kann.

Nach drei Tagen bekommt der Veilchensirup eine wundervolle Farbe.

Nach diesen drei Tagen wird der Veilchensirup vorsichtig abgeseiht und man lässt ihn am besten gut abtropfen, damit nichts von der kostbaren Flüssigkeit verloren geht. Danach darf der frühlingshafte Sirup in sterile Flaschen abgefüllt werden – am besten kühl lagern, damit er möglichst lange hält.

Der Veilchensirup eignet sich ganz wunderbar um ihn mit Mineralwasser aufzuspritzen – ein sehr leckerer Durstlöscher für die warmen Frühlingstage. Oder mal mit den Freundinnen mit einem Glas Veilchen-Prosecco anzustoßen macht natürlich auch sehr viel Spaß. Aber auch beim Verfeinern von Desserts zaubert er eine tolle Farbe und einen feinen Geschmack.

26.04.2022 | Gestressten Magen mit Tee besänftigen

Bei vielen Menschen ist Stress ein ungeliebter Begleiter im Alltag. Oft hat man das Gefühl, dass ihn jeder hat, keiner ihn will und wenn der Stress dann zu viel wird, kann sich das ganz schnell auf die Gesundheit auswirken. Ein Tee kann helfen.

Das Stressorgan bei vielen Menschen ist der Magen, denn er braucht gute Nerven und eine entspannte Atmosphäre, um ideal arbeiten zu können. Grundvoraussetzung dafür ist eine intakte Magenschleimhaut und das richtige Maß an Magensäure. Wenn das aus dem Gleichgewicht gerät, dann ist schnelle Hilfe gefragt und die gibt es in pflanzlicher Form.

Rezept für Magentee

1 Teil Melissenkraut

1 Teil Kamillenblüten

1 Teil Käsepappelblätter

1 Teil Ringelblumenblüten

1 Teelöffel der Kräutermischung mit ½ Liter heißem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen, dann abseihen.

Magen-Heilkräuter

Die Käsepappelblätter liefern Pflanzenschleime, die sich an der Magenwand anlegen und sie schützen. Kamille hemmt Entzündungen, entkrampft und beruhigt den gestressten Magen – genauso wie die Melisse. Eine besondere Wirkung hat außerdem die Ringelblume: Sie schafft es, dass viele neue Zellen gebildet werden und sich der Magen so schneller erholt.

Die Heilkräuter zu gleichen Teilen für eine Kräutermischung anrichten. Daraus einen Teelöffel in zirka einen halben Liter heißes Wasser rühren und für zehn Minuten ziehen lassen. Man kann bis zu drei Tassen davon täglich trinken – das besänftigt den Magen und reduziert die Magensäure.

19.04.2022 | Zahngesundheit durch Ölziehen

Gemeinsam mit Margarete Olesko, der neuen Präsidentin der Salzburger Apothekerkammer, begrüßt Redakteurin Carina Schwab zum Thema gesunde und schöne Zähne. Das „Gesund in Salzburg“-Team freut sich auf viele gemeinsame Sendungen.

Gesunde Zähne und eine gute Mundhygiene beeinflussen die Gesundheit des gesamten Körpers. Werden schädliche Bakterien aus der Mundflora nicht entfernt, fördern diese Erkrankungen.

Mit einem Zahnöl kann man die Zahngesundheit fördern und gleichzeitig etwas für das allgemeine Wohlbefinden tun. Durch das Öl werden im Mund Keime und Gifte gebunden, die Zahnzwischenräume gereinigt und der pH-Wert wird normalisiert.

Zahnöl-Rezept:

3 EL Petersilie

100ml Olivenöl

Petersilie zerkleinern und mit dem Öl im Mixer zu einer glatten Paste mixen. Im Kühlschrank aufbewahren und vor Gebrauch gut schütteln.

Anwendung von Zahnöl

Man nimmt auf nüchternen Magen einen Esslöffel des Zahnöls und bewegt es im Mundraum für etwa zehn Minuten hin und her. Dann wird das Öl ausgespuckt – nicht geschluckt – und die Zähne mit warmem Wasser gespült und geputzt. Und das am besten täglich.

Zahnöl kann man sich relativ einfach selber machen. Apothekerin Margarete Olesko empfiehlt dafür eine Mischung aus Petersilie und Olivenöl. Petersilie wirkt entzündungshemmend und entgiftend. Es gibt aber natürlich auch fertiges Zahnöl zu kaufen.

12.04.2022 | Natürliche Hausmittel für den Frühjahrsputz – schwarzer Tee, Pflanzenöl, Essig und Maisstärke, Meerschaum und Salz

Wie man mit Meerschaum, Essig, Salz oder auch Schwarztee seinen Frühjahrsputz umweltschonend über die Bühne bringt – Mehr dazu von unserem „Gesund in Salzburg“-Team.

Mit klassischem Salz lassen sich nicht nur Rotweinflecken bekämpfen, sondern auch vergilbte Gardinen werden wieder weiß, wenn man sie über Nacht in Salzwasser einlegt. Ebenfalls kann man Messing mit einer Mischung aus einer Tasse Essig und sechs Esslöffel Salz polieren.

Rezept für eine Schwarztee-Möbelpolitur

Mit einer Politur aus schwarzem Tee kann man zum Beispiel Möbel aus dunklem Holz sehr gut behandeln. Dafür braucht man eine Tasse schwarzen Tee und sechs Esslöffel Olivenöl.

Hilfe bei Flecken auf Ledercouch

Speziell bei Fettflecken kann der Meerschaum helfen: Vorsichtig einreiben, einwirken lassen und dann abbürsten. Man kann es aber auch mit erhitztem Papier und Maisstärke versuchen.

05.04.2022 | Gicht: Tipps und Hilfe

Zu viel Fleisch, zu viel Alkohol, zu viel Süßes: Ungesunde Ernährung kann auf Dauer viele Probleme und Erkrankungen verursachen – eine davon ist die Gicht. Eine Teemischung aus Brennnesselkraut, Goldrute, Hauhechel und Birkenblätter hilft ebenso wie Kompressen.

Gicht entwickelt sich meist schleichend über Jahre, wenn der Harnsäuregehalt im Blut dauerhaft erhöht ist. Das führt dann dazu, dass sich in kleineren Gelenken – also vor allem in Fingern und Zehen – spitze Harnsäurekristalle ablagern. Diese verursachen schmerzhafte Entzündungen.

Gesunde Ernährung und viel trinken

Gicht kann auch chronisch werden. Was kann man tun, um das zu verhindern? Eine Grundvoraussetzung ist auf jeden Fall eine gesunde Ernährung. Wichtig ist auch, täglich genug Wasser oder Tee zu trinken, damit die überschüssige Harnsäure, die wir alle im Körper haben, ausgeschwemmt wird.

Getrocknete Teeblätter für die Zubereitung eines Tees gegen Gicht:

Goldrute, Birkenblätter, Hauhechel und Brennnessel

Kräuter-Teemischung

Für den Tee werden Brennnesselkraut, Goldrute, Hauhechel und Birkenblätter verwendet. Von diesem Tee mehrere Tassen täglich, kurmäßig über einige Wochen trinken. Als Hausmittel können bei Gichtbeschwerden auch Kompressen aus Girsch oder mit Wacholderöl helfen, genauso wie entzündungshemmende Salben.

29.03.2022 | Frühjahrsputz: Mittel einfach selber machen

Steht er auch bei Ihnen schon ganz oben auf der Aufgabenliste? Beim Frühjahrsputz muss man nicht unbedingt zu scharfen Mitteln mit viel Chemie greifen. Carina Schwab und Kornelia Seiwald haben Tipps, wie Sie Schmutz und Flecken mit einfachen Hausmitteln bekämpfen können.

Grundsätzlich gilt: Mit Essig, Zitronensäure oder Soda lässt sich fast jedes Putzmittel einfach selber machen. Mit Essig oder Zitronensäure entkalkt man Kaffeemaschine, Bügeleisen oder Wasserkocher. Soda entfernt Flecken und hilft bei verstopften Abflüssen.

Scheuerpulver aus Soda

Dazu benötigt man neben Soda noch Schlämmkreide und Zitronensäure. Mit dem selbstgemachten Scheuerpulver lassen sich hartnäckige Verschmutzungen, Klebstoffreste und Kalkablagerungen gut beseitigen.

Reinigung mit Glycerin

Ein weiteres Hilfsmittel beim Frühjahrsputz ist Glycerin. Wer zum Beispiel seine Staubtücher vorab mit Glycerin behandelt, wird danach feststellen, dass der Staub besser daran haften bleibt. Dazu mischt man Glycerin und Wasser im Verhältnis 1:1 und besprüht die Staubtücher mit einer Sprühflasche. Außerdem werden Fliesen und andere glatte Oberflächen durch Glycerin besonders sauber und glänzend.

Rezept für selbstgemachtes Scheuerpulver

0,5 l Schlämmkreide, 20 ml Soda und 80 ml Zitronensäure mit Wasser auf 1 Liter ergänzen. Und es kann los gehen!

22.03.2022 | Allergien: Hilfe aus der Natur

Viele Menschen sind schon Ende März von Allergien geplagt. Denn die Frühblüher geben Gas und dabei machen vor allem die Eschen- und die Birkenpollen vielen von uns gerade das Leben schwer. Eine gesicherte Diagnose entscheidet, ob Naturheilmittel ausreichen oder nicht.

Besonders an warmen, schönen Tagen ist die Pollenbelastung sehr hoch. Um die Symptome zu lindern, gibt es ein paar Dinge zu beachten:

Getragene Kleidung nicht ins Schlafzimmer legen.

Wenn möglich immer nur kurz Stoßlüften.

Die Haare vor dem Schlafengehen waschen.

 

Risiko bei Allergien

Juckende Nase und gerötete Augen sind lästig, aber das wirkliche Risiko bei Allergien ist der sogenannte Etagen-Wechsel. Also wenn sich die Allergie von den klassischen oberen Atemwegen – sprich Nase, Augen, Rachen – auf die Lunge schlägt und Asthma und Atemnot verursachen kann.

Gesicherte Diagnose wichtig

Verhindern lässt sich das, indem man eine gesicherte Diagnose vom Arzt einholt. Dann helfen die klassischen Mittel wie Nasenspray, Augentropfen und andere Antihistaminika. Ein pflanzliches Hilfsmittel wäre der Tragant. Die Wurzel kann die Allergieempfindlichkeit senken. Es gibt sie in flüssiger Form oder als Tabletten und Kapseln. Wichtig ist beim Tragant, dass man mit der Einnahme frühzeitig beginnt, also vier bis sechs Wochen, bevor mit der Pollenallergie zu rechnen ist.

15.03.2022 | Was bei Frühjahrsmüdigkeit hilft

Am 20. März ist kalendarischer Frühlingsbeginn: Eine Jahreszeit, auf die sich viele von uns freuen, gleichzeitig haben aber auch viele jetzt mit der Frühjahrsmüdigkeit zu kämpfen. Woher kommt das? Und was hilft dagegen? Tipps für Sie hier zum Nachlesen.

Der Frühling steht schon in den Startlöchern. Wenn die kalten Temperaturen den wärmeren weichen, muss sich der Körper erst daran gewöhnen. Der Organismus reagiert unter anderem so, dass sich unsere Blutgefäße erweitern und der Blutdruck absackt. Das macht uns müde.

Hilfsmittel, um den Kreislauf anzukurbeln

Ganz klassisch können zum Beispiel Wechselbäder helfen: Dabei badet man die Füße abwechselnd in warmem und kaltem Wasser. Zuerst für etwa fünf Minuten in das warme, dann 20 bis 30 Sekunden ins kalte Wasser. Das gleiche gilt auch für Armbäder.

Auch Heilpflanzen können bei Frühjahrsmüdigkeit helfen. Ein Beispiel ist der Weißdorn, denn er kann Schwankungen des Blutdrucks gut ausgleichen, stärkt Herz und Blutgefäße. Außerdem hilft der Weißdorn auch bei Herzrhythmusstörungen. Man kann ihn täglich als Tropfen einnehmen, oder auch in Kapsel- und Tablettenform.

Hilfsmittel gegen die Frühjahrsmüdigkeit: Weißdorn in Form von Tabletten, Kapseln, Tee und Tropfen – davor Gänseblümchen, Brennnessel, kleiner Löwenzahn und Gundelrebe

Weißdorn in Form von Tabletten, Kapseln, Tee und Tropfen – davor Gänseblümchen, Brennnessel, kleiner Löwenzahn und Gundelrebe

Frühlingskräuter

Besondere Kräuter können auch mithelfen, unseren Kreislauf in Schwung zu bringen. Was die Natur jetzt zu bieten hat und auch den Stoffwechsel anregt sind Gänseblümchen, Brennnessel, Gundelrebe oder der junge Löwenzahn.

08.03.2022 | Konjakwurzel hilft beim Abnehmen

Viele Menschen fasten nicht nur, um wieder etwas gesünder zu leben, sondern auch, um den unerwünschten Winterspeck wieder los zu werden. Dabei helfen können ganz besondere Pflanzen. Eine davon ist die Konjakwurzel.

Die Wurzel, die nichts mit dem hochprozentigen Alkohol zu tun hat, gehört zu den pflanzlichen Schlankmachern. Diese können nachgewiesenermaßen beim Abnehmen helfen.

Wenn sie regelmäßig eingenommen wird, kann sie die Verdauung und unsere Darmflora verbessern, denn sie enthält viele Ballaststoffe und wenig Kohlenhydrate.

Konjakwurzel in Nudel-, Pulver- und Kapselform

Konjakwurzel als Nudeln, Mehl und in Kapselform

Einnahme der Konjakwurzel

Meistens verwendet man sie in Form von Mehl oder Pulver. Es wirkt sehr sättigend, weil es viel Wasser bindet und im Magen aufquillt. Gerade deshalb ist es bei der Anwendung von Konjakpulver oder -kapseln sehr wichtig, immer genug dazu zu trinken.

Konjaknudeln haben im Vergleich zu Getreidenudeln oder Reis so gut wie kaum Kalorien und können eine komplette Mahlzeit ersetzen.

01.03.2022 | So starten Sie gut in die Fastenzeit

Am Aschermittwoch geht es los: Faschingskrapfen sind Vergangenheit und der Fleischgenuss wird gerne eingeschränkt. Viele nutzen die kommenden Wochen, um wieder etwas gesünder zu leben. Die Umstellung ist nicht immer leicht. Wir helfen Ihnen dabei.

Wer sich dafür entscheidet, richtiges Heilfasten zu betreiben, sollte das nur unter Anleitung und in Begleitung machen. Zu drastische Änderungen können unseren Körper vor allem anfangs sehr fordern und sind auch nicht für jeden Menschen geeignet.

 

Moderates Fastes

Der Stoffwechsel kann gut in Schwung gebracht werden, wenn man zum Beispiel ein bis zwei Tage die Woche sogenannte Entlastungstage einlegt. An diesen Tagen verzichtet man auf Kaffee, Alkohol, Zucker oder Fleisch, trinkt viel Tee und nimmt nur leichte Mahlzeiten zu sich.

 

Entlastung von Magen, Darm und Leber

Gerade die Leber spielt beim Fasten eine zentrale Rolle, denn sie ist unser wichtigstes Entgiftungsorgan. Zusätzlich unterstützen kann man die Leber mit einem Tee aus Löwenzahnwurzeln oder der Mariendistel. Äußerlich kann man einen Leberwickel anwenden.

Fastenwickel: Löwenzahn und Mariendistel, Schafgarbe, Tee und Leberwickel

Helfen beim Fasten: Löwenzahn, Mariendistel, Schafgarbe – Tee und Leberwickel

 

Leberwickel selbst gemacht

Für den Leberwickel wird ein Handtuch mit warmem Tee aus Schafgarbensud feucht gemacht und unterhalb des rechten Rippenbogens aufgelegt. Das lässt man dann etwa 30 Minuten wirken.

22.02.2022 | Die Haut richtig vor Kälte schützen

Ob beim Skifahren, Rodeln oder einem Winterspaziergang: Wer zu dieser Jahreszeit länger draußen unterwegs ist, sollte immer daran denken seine Haut vor Kälte zu schützen. Wer sich hier nicht schützt, riskiert im schlimmsten Fall leichte Erfrierungen.

Kälte – vor allem im Minusbereich – belastet unsere Haut – besonders wenn Wind und Schnee dazu kommen. Wer sich hier nicht schützt, riskiert im schlimmsten Fall leichte Erfrierungen. Deshalb braucht es einen Schutz – Kälteschutzcremen gibt es ja viele. Grundsätzlich gilt beim Kauf: Je fettiger, desto besser. So bilden diese Salben einen guten Schutzfilm auf der Haut gegen Wind, Kälte und Schnee.

 

Selbstgemachter Kälteschutzbalsam

Wer Lust und Zeit hat, kann einen Kälteschutzbalsam relativ einfach selber machen.

Zutaten:

• 70g Sheabutter

• 10g Mandelöl

• 10g Bienenwachs

• 10 Tropfen ätherische Öle (Lavendel, Orange oder Rosmarin)

Zubereitung:

Bienenwachs und Öl im Wasserbad zum Schmelzen bringen. Anschließend die Platte ausschalten, die Butter hinzugeben und ebenso schmelzen lassen. Sobald die Salbe auf Körpertemperatur herunter gekühlt ist, kann man das ätherische Öl einrühren. Zum Beispiel Lavendel-, Orangen- oder Rosmarinöl eignen sich gut – je nach Wunsch. Dann gilt: Abfüllen und auftragen.

15.02.2022 | Behandlungsmethoden bei Blutergüssen

Bei manchen reicht ein kleiner Stoß und schon ist er da: Der blaue Fleck. Meist ist es nichts dramatisches. Wer aber nach einem Sturz, einem Unfall eine richtige Prellung samt schwerem Bluterguss hat, kann innerlich oder äußerlich die Heilung unterstützen.

Ein Bluterguss oder Hämatom entsteht, wenn Blutgefäße durch einen Stoß verletzt werden. Dann gelangt Blut in das Gewebe. Je tiefer das Blut eindringt, desto schmerzhafter und druckempfindlicher ist so ein Bluterguss. Behandeln kann man den Bluterguss einerseits äußerlich mit einem speziellen Öl der Immortelle.

 

Heilpflanze Immortelle

Die Immortelle ist eine Heilpflanze mit vielen hautregenerierenden Wirkstoffen. Deshalb wird sie gerne bei Blutergüssen und Muskelverletzungen verwendet. Die Immortelle wird deshalb auch Currykraut genannt.

 

Essigsaure Tonerde

Ein anderes Mittel bei Blutergüssen ist die essigsaure Tonerde. Aus ihr macht man einen Umschlag – einfach eine zerbröselte Tablette in einem Liter Wasser auflösen, ein Tuch mit der Lösung tränken und zirka 30 Minuten auf die schmerzende Stelle legen.

 

Tee aus Hirtentäschelkraut

Für die innerliche Anwendung wirkt ein Tee aus Hirtentäschelkraut zum Beispiel leicht blutstillend. Einfach einen Teelöffel auf 150ml heißes Wasser geben und bis zu dreimal täglich trinken – damit sich lästige Blutergüsse schneller wieder verabschieden.

08.02.2022 | Schüßler-Salze: Alternative Heilmethode

Schüßler-Salze: Alternative Heilmethode

Ursprünglich gab es zwölf Schüßler-Salze, mittlerweile sind es 27. Sie gelten als alternative Heilmethode und wurden im 19. Jahrhundert erstmals vom Arzt und Homöopathen Wilhelm Heinrich Schüßler detailliert beschrieben. Unser „Gesund in Salzburg“-Team mit Informationen für Sie.

Die Therapie mit Schüßler-Salzen geht auf Wilhelm Heinrich Schüßler, einem Arzt und Homöopathen, im Jahr 1873 zurück. Bei der Behandlung geht es darum, sogenannte Befindlichkeitsstörungen auszugleichen.

 

Welche Salze besonders gefragt sind

Oft angewendet wird die Nummer 3 – Eisenphosphat. Es soll bei Entzündungen und Fieber helfen. Die Nummer 7 – Magnesiumphosphat – wirkt entkrampfend und wird gerne bei Schlafprobleme und auch bei Heißhunger empfohlen. Auch noch sehr beliebt ist die Nummer 11 – Kieselsäure. Sie stärkt das Bindegewebe und kräftigt Haut und Haare.

 

Richtige Einnahme

Man nimmt die Schüßler-Salze entweder innerlich als Tabletten zum Lutschen oder löst sie in Wasser auf. Äußerlich werden sie als Salbe verwendet. Man kann auch einen Breiumschlag zubereiten und diesen – etwa bei einer Entzündung – auf die betroffene Körperstelle legt.

 

Kostenlose Broschüre

Wer sich für die genaue Wirkung interessiert, kann sich entsprechend beraten lassen. Es gibt auch eine Broschüre, in denen alle 27 Schüßler-Salze genau beschrieben sind. Sie liegt in den Apotheken kostenlos auf.

01.02.2022 | Linderung bei Ohrenschmerzen

01. Februar 2022

Linderung bei Ohrenschmerzen

Wer dazu neigt, weiß wie unangenehm und lästig sie sein können: die Ohrenschmerzen. Welche Hausmittel es dagegen gibt und wann Sie besser zum Arzt gehen sollten, darüber informiert unser „Gesund in Salzburg“-Team. Hier für Sie zum Nachlesen.

Oft entstehen Ohrenschmerzen, wenn der Verbindungsgang zwischen Nase und Ohr – die sogenannte eustachische Röhre – verstopft ist. Etwa bei Erkältungen oder grippalen Infekten. Dann kann sich Flüssigkeit hinter dem Trommelfell ansammeln und sich Druck aufbauen. Das Resultat sind dann oft Schmerzen im Ohr.

 

Wann zum Arzt gehen?

Wenn zu den Ohrenschmerzen auch Fieber kommt oder wenn Flüssigkeit aus dem Ohr rinnt und die Schmerzen sehr stark werden – dann sollte man auf jeden Fall zum Arzt gehen.

 

Hausmittel bei leichteren Beschwerden

Eines davon ist das altbewährte Zwiebelsäckchen: Dafür schneidet man eine gelbe oder rote Zwiebel einfach klein, gibt sie in ein Stofftuch und legt es für ca. 15 Minuten aufs Ohr. In Verbindung mit Wärme kann das die Schmerzen lindern, genauso wie ein Stück Heilwolle, das man mit Lavendelöl beträufelt.

 

Zwiebeln, Tuch, Nasendusche, Lavendelöl, Heilwolle

Zwiebeln, Nasendusche und Lavendelöl für die Heilwolle: Ist die Nase frei, tut das auch den Ohren gut.

 

Vorbeugende Maßnahmen

Präventiv empfiehlt Apothekerin Kornelia Seiwald im Gespräch mit Carina Schwab eine Nasenspülung etwa mit einer Meersalzlösung. Täglich angewendet, werden Keime und Bakterien aus Nase und Rachen gespült und das Ohr bleibt gut belüftet.

25.01.2022 | Heimisches Räucherwerk

25. Jänner 2022

Heimisches Räucherwerk

Die Rauhnächte sind zwar schon längst vorbei, geräuchert darf und kann aber natürlich immer werden. Ob beruhigend, reinigend oder wohltuend, mit heimischen und/oder exotischen Kräutern: Räuchern kann ein wunderbares Ritual im Alltag sein.

Zum Räuchern bieten sich vor allem heimische Nadelhölzer und Kräuter an. Der Wacholder hat zum Beispiel eine ähnlich desinfizierende und reinigende Wirkung wie der Weihrauch, genauso wie Salbei oder Thymian. Lavendel wirkt beruhigend und das Räuchern mit Rosenblättern sorgt für einen angenehmen Duft.

 

Verschiedene Räucherarten

Räuchern kann man auf unterschiedlichste Arten – direkt auf einem Kohlestück, mit einem Räucherstövchen oder auch mit einem ganzen Räucherbündel. Dafür bindet man verschiedene getrocknete Kräuter zusammen – zum Beispiel Salbei, Rosmarin und Thymian – und zündet das Bündel an einer Seite an. Zum Räuchern sollten die Kräuter nur glimmen. Abgelöscht wird am besten mit Sand, dann kann man es später noch einmal verwenden.

 

Heimische Kräuter zum Räuchern:

Wacholder, Salbei, Thymian, Lavendel, Rosenblätter, Weihrauch und Myrrhe

Räuchern mit heimischen Kräutern  – Kräuterbüschel mit Salbei, Rosmarin und Thymian

 

Die Mischung macht es aus

Apothekerin Kornelia Seiwald empfiehlt eine Mischung aus heimischen Gehölzen und Kräutern mit orientalischen Harzen wie Weihrauch oder Myrrhe zu ergänzen, weil das den Duft und die Wirkung der Räuchermischung abrundet.

18.01.2022 | Gerbstoffe - Kurz und konsequent anwenden

Bei Angina hilft Salbei, bei Zahnfleischentzündungen die Blutwurz, bei nässenden Wunden die Eichenrinde – denn sie alle enthalten sogenannte Gerbstoffe. Diese entziehen den Bakterien den Nährboden.

Bei Gerbstoffen handelt es sich um ganz besondere pflanzliche Inhaltsstoffe. Sie wirken austrocknend und gerbend. Bei bakteriellen Entzündungen etwa sorgen Gerbstoffe dafür, dass Bakterien der Nährboden entzogen wird.

Anwendung auch bei Durchfallerkrankungen

Bei leichtem Durchfall kann der Blutwurztee helfen. Noch stärker ist die Tinktur, von der man ca. 20 Tropfen in Wasser auflöst. Bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum wirkt Salbei stark desinfizierend, weil er zusätzlich ätherische Öle enthält. Am besten gurgelt man mit dem Tee. Und die Eichenrinde ist der Tausendsassa, wenn es um Sitzbäder oder Umschläge geht.

Bitte beachten

Wenn man einen Tee aus Gerbstoffpflanzen kocht, muss man aber folgendes beachten: Gerbstoffe lösen sich nur sehr schwer im Wasser, deshalb ist es wichtig, Blätter, Rinden oder Wurzeln gut und lange auszukochen. Weil Gerbstoffe auch Schleimhäute austrocknen, sollte man sie nur kurze Zeit verwenden.

11.01.2022 | Vitamin C richtig verwenden

Das Wichtigste bei Vitamin C: Es ist nicht hitzebeständig. Das heißt, das Vitamin wird beim Erhitzen zerstört. Dieser Prozess beginnt bereits ab einer Temperatur von etwa 40 Grad. Wer also glaubt, mit einer heißen Zitrone etwas für die Immunkraft zu tun, der irrt sich leider.

In Rohform enthält die Zitrone natürlich sehr viel Vitamin C, genauso wie die Orange und andere Zitrusfrüchte. Es gibt aber noch andere Lebensmittel, die deutlich mehr Vitamin C beinhalten.

Vitamnin C in Form von Habebuttenpulver, Sanddorn und Acerola

Paprikapulver, Hagebutte, Sanddorn und Acerola

Acerola, Sanddorn, rote Paprika und Co.

Bekannt sind vor allem die Acerola und Sanddorn, die schwarze Johannisbeere, genauso wie die rote Paprika und die Hagebutte. Diese enthält sogar so viel Vitamin C, dass selbst in einem Hagebuttentee noch viel enthalten ist. Auch wenn durch die Hitze einiges davon zerfällt. Erhalten bleibt das Vitamin C hingegen im Hagebuttenpulver. Das mischt man ganz einfach in Wasser oder in ein Müsli und nimmt es so täglich ein.

Wichtig: Vitamin C richtig kombinieren

Wie bei vielen anderen Vitaminen kann auch bei Vitamin C die Kombination mit anderen Wirkstoffen wichtig sein. Wer etwa unter Eisenmangel leidet, sollte Eisen immer in Kombination mit Vitamin C einnehmen. Es fördert die Aufnahme von Eisen im Körper.

Vitamin C kombiniert mit Zink unterstützt vor allem unser Immunsystem. In diesem Fall empfiehlt Apotheker Wolfgang Lanner im Gespräch mit Moderatorin Carina Schwab auf fertige Präparate zurückzugreifen.

04.01.2022 | Natürliche Mittel gegen Sodbrennen

Der Jahreswechsel liegt hinter uns – viele haben ihn mit Sekt, Fondue oder Raclette gefeiert. Doch all das kann auch Sodbrennen verursachen. Gegen diese Magenbeschwerden gibt es auch natürliche Mittel.

 „Sodbrennen entsteht, wenn die Magensäure in die Speiseröhre aufsteigt und dort die Schleimhäute reizt“, sagt Apotheker Wolfgang Lanner. „Das ist nicht nur unangenehm, sondern kann auch wirklich schmerzhaft sein. Zum gesundheitlichen Problem wird es dann, wenn es chronisch ist.“

Viele bekommen nach deftigem Essen oder Alkohol Sodbrennen. Dagegen gibt es einfache Mittel, die rasch helfen können: „Das einfachste Hausmittel wäre, Mandelkerne zu essen“, sagt Apotheker Lanner. „Aber wesentlich effektiver ist es, kalte Mandelmilch zu trinken. Das neutralisiert rasch die überschüssige Magensäure.“ Aber auch eine Tasse Fencheltee mit Hönig könne gut helfen, ergänzt der Apotheker.

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