Die Bibliothek der Österreichischen Apothekerkammer

Seit ihrer Gründung als „Pharmazeutisch-chemische Lesegesellschaft“ im Jahr 1802 spiegelt unsere Bibliothek die Wissenschaftlichkeit des Apothekerberufes und das Zusammenspiel von Tradition und Innovation wider.

Seit dem 25. November 1908 ist die Bibliothek der Österreichischen Apothekerkammer im Trakt Michelbeuerngasse 1 des Apotheker-Hauses im 9. Wiener Gemeindebezirk untergebracht. Das repräsentative Gebäude mit seiner eigenwilligen Giebel-Erker-Ecklösung wurde 1907-1909 von Architekt Rudolf Krauß und Stadtbaumeister Felix Sauer für den Allgemeinen österreichischen Apothekerverein errichtet und 2015 nach mehrjährigen Renovierungs- und Revitalisierungsarbeiten wiedereröffnet.

Die Bibliothek der Österreichischen Apothekerkammer besitzt heute rund 100.000 Bücher und gehört zu den ältesten und bedeutendsten pharmazeutischen Fachbibliotheken des deutschen Sprachraumes. Die Sammlung geht auf die 1802 von Josef Moser gegründete "Pharmazeutisch-chemische Lesegesellschaft" und die "Bibliothek des Allgemeinen österreichischen Apothekervereins" zurück. Mit der 1947/1948 erfolgten Gründung der Österreichischen Apothekerkammer gingen sämtliche Bestände an diese über und erfuhren durch Ankäufe und Schenkungen starke Zuwächse.

Bibliothek der Österreichischen Apothekerkammer

Sammelgebiete und Bibliotheksbestände

In unserer Bibilothek finden Sie Werke zu allen Gebieten der klassischen Pharmazie mit den Schwerpunkten

  • Botanik
  • Pharmazeutische Chemie 
  • Pharmakognosie
  • Pharmakologie
  • Pharmazeutische Technologie
  • Pharmazeutische Warenkunde
  • Physik und physikalische Gerätekunde
  • Pharmaziegeschichte
  • Sanitätsgesetzgebung

Einen wichtigen Schwerpunkt der Sammlung bilden naturgemäß Arzneibücher, Dispensatorien, Kommentare zu den Arzneibüchern, Arzneitaxen sowie Lexika und Handbücher. Natürlich sind auch die wichtigsten pharmazeutischen Fach- und Standeszeitschriften vollständig vorhanden, angefangen von „Das Neueste und Wissenswertheste aus dem Umfange der Pharmazie", von M. S. Ehrmann ab 1834 herausgegeben, bis zur neuesten Folge der „Österreichischen Apotheker-Zeitung".

Unsere Bibliotheksbestände sind online im Verbund der Spezialbibliotheken und -archive verfügbar: www.vdspb.org/

Im Rahmen einer Kooperation mit der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB) werden pharmazeutische Fach- und Standeszeitschriften aus den vorigen zwei Jahrhunderten gescannt und im Internet unter www.anno.onb.ac.at veröffentlicht.

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