Jede intensivere körperliche Aktivität führt nicht nur zu einem erhöhten Bedarf an energieliefernden Makronährstoffen, sondern auch an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Da B-Vitamine eine Schlüsselposition im Energie- und Proteinstoffwechsel haben, sind diese wasserlöslichen Mikronährstoffe beliebte Kandidaten für ein „Vitamin-Doping“. Bei längerdauerndem körperlichen Training sollte auch gezielt auf eine ausreichende Versorgung mit antioxidativen Stoffen geachtet werden, um die gesteigerte Bildung von zellschädigenden freien Radikalen zu kompensieren. Eine besonders wichtige Rolle sowohl als Antioxidans, als auch als Energielieferant spielt Coenzym Q10. Durch vermehrte körperliche Aktivität gehen durch die Schweißproduktion, vor allem in der heißen Jahreszeit, vermehrt Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium und Calcium sowie die Spurenelemente Zink und Eisen verloren. Typisches Zeichen eines Magnesiummangels sind Muskelkrämpfe. Im Ausdauersport hat sich L-Carnitin bewährt. Diese Substanz schleust Fettsäuren in die Mitochondrien und optimiert so die Fettverbrennung. In Mode gekommen ist auch L-Arginin, eine Aminosäure, die den Muskelaufbau fördert, aber auch die Fettverbrennung und die Sauerstoffversorgung verbessern soll. Die verzweigtkettigen Aminosäuren Leucin, Isoleucin und Valin - auch BCAAs genannt- spielen bei der Regeneration eine bedeutende Rolle.