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11|2021 Gesunde Haut macht schön

Die „normale“ Haut ist faltenlos, geschmeidig und spannt kaum. Richtige Pflege ist dabei eine Frage des Typs: bei Jugendlichen findet man häufig die fette oder Mischhaut: sie glänzt, ist großporig und neigt zur Pickelbildung. Dabei sind die Wangenpartien eher trocken, während die T-Zone im Stirn-Nasenbereich ölig glänzt. Reife Haut ist meist trocken: zuerst entstehen Lachfältchen um die Augen, dann werden auch in anderen Bereichen Falten sichtbar, die Haut verliert an Elastizität, wirkt dünn und welk, spannt und schuppt. Falsche Pflegeprodukte bringen diese Eigenschaften noch deutlicher zum Vorschein, anstatt sie zu mildern.

Vor der Pflege ist die richtige Reinigung wichtig: für normale und trockene Haut eignet sich eine rückfettende, den Säureschutzmantel schonende Milch, für die fette und Mischhaut seifenfreie Waschmedien und ein tonisierendes Gesichtswasser.

Tagescremen enthalten feuchtigkeitsspendende Bestandteile wie etwa Urea, Allantoin, Hyaluronsäure oder Aloe vera. Daneben finden sich in diesen Emulsionen von leichter Konsistenz Hautvitamine, Radikalfänger und Sonnenschutzfaktoren, um die Haut vor UV-bedingter Alterung zu schützen. Die Nacht- oder Nährcremen haben reichhaltigere Konsistenz. Neben Hautvitaminen enthalten sie hochwertige Öle wie Jojoba-, Avocado-, Argan-, Weizenkeim- oder Mandelöl. Ihre Hauptfunktion ist die Regeneration und Ernährung der Gesichtshaut. Durch straffende Bestandteile wie Elastin, Kollagen oder Ceramid wird daraus eine Faltencreme. Auch das feuchtigkeitsbindende Hyaluron kann Unebenheiten und Fältchen glätten. Empfindliche oder zu Allergien neigende Hauttypen sollten nach Möglichkeit Duft- und Konservierungsstoffe sowie bestimmte Emulgatoren in ihrer Kosmetik vermeiden, da diese eher zu Reizungen führen.

Apothekertipp von Dr. Gerhard Kobinger in der Kleinen Zeitung vom 13. November 2021