Cookie-Einstellungen

Dieses Werkzeug hilft Ihnen bei der Auswahl und Deaktivierung verschiedener Tags / Tracker / Analysetools, die auf dieser Website verwendet werden.

Essentiell ? ?
Marketing ? ?

07 | 2021 Vitalstoffe für Senioren

Senioren haben ein vermindertes Durstgefühl, oft klagen sie über Mundtrockenheit (was auch von einigen Arzneistoffen hervorgerufen werden kann), ihre Kau- und Schluckfähigkeit ist eventuell beeinträchtigt. Dazu bildet der Magen nicht mehr so viel Verdauungssäfte wie früher, die Nahrung braucht länger für ihren Weg durch den Verdauungstrakt, wird schlechter aufgeschlossen und aufgenommen.

Mit zunehmendem Lebensalter sollte man bewusst auf eine Flüssigkeitszufuhr von mindestens 2-3 Litern täglich achten. Durch den geänderten Stoffwechsel bei älteren Menschen kann es sinnvoll sein, wichtige Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente mit speziell auf den Bedarf von Senioren abgestimmten Präparaten zuzuführen. Es gibt diese Mittel als Tabletten zum Schlucken, als Brause zum Auflösen oder als flüssiges Tonikum, mit und ohne Zucker, zusätzlich mit allen möglichen Pflanzeninhaltsstoffen von leistungssteigerndem Ginseng über appetitanregenden Wermut bis zum Gedächtnis fördernden Lecithin. Zimt kann den Blutzuckerspiegel positiv beeinflussen und Omega-3-Fettsäuren helfen gegen hohes Cholesterin, aber auch bei rheumatischen Beschwerden und nachlassender Sehstärke.

Längst weiß man auch, dass einige Arzneistoffe wahre Vitalstoffräuber sind: So sollten Anwender von sogenannten Statinen zur Senkung des Cholesterinspiegels jedenfalls Coenzym Q10 zusätzlich einnehmen, da es sonst zu Muskelschmerzen und Müdigkeit kommen kann. Nehmen Sie dauerhaft Magenschutzpräparate ein, dann haben Sie einen erhöhten Bedarf an Vitaminen des B-Komplex. Magnesium in erhöhter Dosierung und leicht aufnehmbarer Form wird wiederum für Menschen mit Neigung zu Wadenkrämpfen, mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und für Diabetiker empfohlen. Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke beraten!

Apothekertipp von Dr. Gerhard Kobinger in der Kleinen Zeitung vom 17. Juli 2021