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Südtirol: Apothekerinnen und Apotheker impfen – Österreich in der Warteschleife

Dritte Corona-Impfung: 1.500 speziell ausgebildete Apothekerinnen und Apotheker in Österreich – Apothekerkammer schlägt Schaffung erster Modellregion vor

Impf-Boost durch Booster-Impfungen: Seit heute dürfen Apothekerinnen und Apotheker in Südtirol gegen COVID-19 impfen. Mit diesem niederschwelligen Angebot hofft die Provinzregierung in Bozen, die letzten noch nicht COVID-immunisierten Menschen für die Impfung zu mobilisieren. „Auch in Italien hinkt die Impfquote bei steigenden Inzidenzen. Das Land sucht daher ebenso nach einem Weg, schnell vielen Menschen eine Impfung zu ermöglichen – und hat nun die Apotheken gefunden“, meldet das Internetportal apotheke adhoc am Dienstag.

Dritte COVID-19-Impfung in der Apotheke?

Österreichs Apothekerinnen und Apotheker nehmen die Entwicklung im benachbarten Südtirol zum Anlass, ihr Impf-Angebot an die rot-weiß-rote Bundesregierung zu erneuern. „Der dritte Durchgang zur COVID-19-Immunisierung hat begonnen. Das Impfen in der Apotheke ist der bei weitem effektivste Weg, die Durchimpfungsrate zu erhöhen. Apothekerinnen und Apotheker stehen bereit. Wir können hier einen immens wichtigen Beitrag leisten und den in Österreich niederschwelligsten Zugang zum Impfen ermöglichen. Wir punkten mit langen Öffnungszeiten, auch Wartezeiten gibt es in der Apotheke praktisch keine. Die Impfberatung ist bereits bewährter Teil unseres Leistungsportfolios. Die Entwicklungen in vielen Nachbarländern zeigen: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, der Bevölkerung auch die Impfung in der Apotheke anzubieten“, sagt Mag. pharm. Dr. Gerhard Kobinger, Präsidiumsmitglied der Österreichischen Apothekerkammer.

Vorschlag Modellregion

Als ersten Schritt schlägt die Standesvertretung der Apothekerinnen und Apotheker die Schaffung einer Modellregion zum Impfen in der Apotheke vor. Dies sei international üblich und ein erfolgreicher Weg, denn es erlaube die genaue Evaluierung erster Erfahrungen, ergänzt Kobinger.

1.500 Apothekerinnen und Apotheker stehen bereit

Die Voraussetzungen für eine effiziente Unterstützung der Ärzteschaft bei der Corona-Impfung, besonders bei den anstehenden Booster-Impfungen, sind jedenfalls gegeben: „1.500 Apothekerinnen und Apotheker in Österreich haben die nach internationalem Vorbild entwickelte Fortbildung absolviert, um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zu impfen, sobald die Politik die Impferlaubnis entsprechend ausweitet. Je vielfältiger das Impfangebot, desto höher sind die Durchimpfungsraten in der Bevölkerung. Das zeigen zahlreiche europäische Länder, in denen das Impfen in den Apotheken bereits gelebte Praxis ist. Dazu zählen neben Italien auch Frankreich, Großbritannien und die Schweiz. Dort ist die Apothekerschaft auch in die aktuellen COVID-19-Impfaktionen eingebunden. Wo Apothekerinnen und Apotheker Teil der Impfstrategie sind, impfen auch die Ärzte mehr als je zuvor, das ganze Impfthema bekommt einen ‚Kick‘ und die Durchimpfung steigt signifikant“, betont Mag. pharm. Susanne Ergott-Badawi, ebenfalls Präsidiumsmitglied der Apothekerkammer.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische Apothekerkammer
Kommunikation
Tel: 01 / 404 14 - 600
E-Mail: presse@apothekerkammer.at