Suche starten Apothekensuche

Apothekensuche

Lange Nacht der Forschung: Großer Andrang im Apothekerlabor

Wie bereits bei der Premiere im Jahr 2024 stieß auch die zweite Teilnahme des Apothekerlabors an der Langen Nacht der Forschung auf großes Interesse: Insgesamt 707 Besucher:innen nutzten die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des GMP-zertifizierten Labors im Wiener Apothekerhaus zu werfen und sich über die Bedeutung pharmazeutischer Analytik für die Arzneimittelsicherheit und die Qualitätssicherung in den Apotheken zu informieren.

Die Mitmachstationen erfreuten sich erneut großer Beliebtheit. (Foto: Apothekerkammer/Max Bauer)

„Wir freuen uns sehr, dass uns erneut so viele Menschen besucht haben und wir ihnen einen Einblick in unsere Aufgaben und Tätigkeiten geben durften. Wir haben viele spannende Gespräche geführt und Fragen beantwortet. Über alle Altersgruppen hinweg hat man das Interesse und die Neugier gespürt“, berichtet Dr. Stefan Brenner, Leiter des Chemisch-Pharmazeutische Laboratoriums der Apothekerkammer. 

Besonders die Laborführungen erwiesen sich erneut als Publikumsmagnet. Die anschauliche Vermittlung komplexer Prozesse – von der Erkennung von Arzneimittelfälschungen bis hin zur Entwicklung neuer Analysemethoden – wurde von den Gästen sehr interessiert aufgenommen. Für Staunen sorgte die Präzision, mit der das Labor mittels modernster Labortechnik wie z.B. einem Massenspektrometer der neusten Generation messen und analysieren kann. Auch die Mitmachstationen trugen maßgeblich zum Erfolg der Veranstaltung bei. Ob beim Prüfen von Arzneirohstoffen, beim Identifizieren von Teebestandteilen oder bei der sensorischen Beurteilung ätherischer Öle – die Besucher:innen waren mit großem Eifer dabei. 

Laborleiter Dr. Stefan Brenner gab im Rahmen von Führungen Einblicke in die technische Ausstattung und die Aufgaben des Apothekerlabors. (Foto: Apothekerkammer/Max Bauer)

Im angrenzenden Foyer stand das Thema Dermatika auf dem Programm. Mitarbeiter:innen der Pharmazeutischen Fakultät der Universität Wien gaben einen Einblick in die Grundlagenforschung an der Haut, die nötig ist, damit Salben, Cremes und Gele so konzipiert werden können, dass ihre Wirkstoffe gezielt auf oder durch die Haut transportieren werden können. Zudem konnten sich die Besucher:innen an einem Stand der Apothekerkammer über den Apothekerberuf und die Versorgungsleistungen der öffentlichen Apotheken und Krankenhausapotheken informieren – ein Angebot, das vor allem von jüngeren Gästen sehr gut angenommen wurde.

„Es war eine tolle Veranstaltung, die den Besucherinnen und Besuchern Freude bereitet hat und uns die Möglichkeit gegeben hat, zu veranschaulichen, wie unsere Tätigkeiten zur Erhöhung der Arzneimittel- und Patientensicherheit beitragen“, bilanzierte Dr. Brenner. Die nächste Ausgabe der Langen Nacht der Forschung wird im Frühjahr 2028 stattfinden und das Apothekerlabor wird mit hoher Wahrscheinlichkeit erneut teilnehmen.

Weitere Impressionen

(alle Fotos: © Apothekerkammer/Max Bauer)