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Unsere Fernseh-Apothekerinnen

Die TV-Illustrierte "Studio 2"(ORF 2, Montag bis Freitag ORF 2 ab 17.30 Uhr) beleuchtet Hintergründe zu aktuellen Ereignissen und präsentiert Tipps für ein besseres und schöneres Leben. Jede Woche am Mittwoch sind die Gesundheitstipps unserer beiden Fernsehapothekerinnen Mag. pharm. Sonja Burghard und Mag. pharm. Irina Schwabegger-Wager Fixpunkt in der Sendung. Sie erklären Gesundheitsthemen aus der Sicht von Apothekerinnen und informieren über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen von Arzneimitteln, wie man Hausmittel und Heilpflanzen richtig anwendet, über Selbstmedikation und vieles mehr.

Mag. pharm. Sonja Burghard

Die Niederösterreicherin steht seit fast 20 Jahren begeistert im Beruf als Apothekerin an der Tara. Ihr Wissen gibt sie täglich in einer öffentlichen Apotheke südlich von Wien in unzähligen Kundengesprächen weiter - und seit Ende 2010 auch im ORF als Fernsehapothekerin. Mehr als 280 Mal erklärte sie schon aktuelle Gesundheitsthemen. Sie liebt es, in der Livesendung in jeweils fünf Minuten die Kompetenz der Apothekerinnen und Apotheker als Arzneimittelspezialisten unter Beweis zu stellen - manchmal auch mit viel Mut zu Improvisation und Stegreif.

"Es ist schön, mit Wissen ein breites Publikum zu erreichen, mit Gesundheitsmythen aufzuräumen und zu vermitteln, dass jede und jeder in der nächsten Apotheke immer vertrauensvoll Hilfe findet."

Mag. pharm. Irina Schwabegger-Wager

Die gebürtige Linzerin ist seit 1994 hauptberuflich Apothekerin im nördlichen Weinviertel. Seit dem Sommer 2013 macht sie den Fernsehzuseherinnen und -zusehern komplexe pharmakologische Themen verständlich. Am liebsten gibt sie Tipps zum richtigen Umgang mit Arzneimitteln und stellt Heilpflanzen vor. Gern erzählt  sie auch Anekdoten mit Apothekenbezug, etwa über "Giftmörderinnen", die sich die toxische Wirkung von Arzneipflanzen zunutze machten.

"Es macht mir sehr viel Freude, den Menschen näher zu bringen, was Apothekerinnen und Apotheker alles können und vor allem, dass wir immer für sie da sind - besonders in Not- und Krisenzeiten."

Sendungen vom Juli 2021

Harnwegsinfekte - 01.07.2021 Harnwegsinfekte, oftmals auch als Blasenentzündung bezeichnet, treffen vor allem Frauen und das vermehrt im Sommer. Oft werden Harnwegsinfekte ausgelöst durch Bakterien aus dem Darm, einerseits durch eine schlechte oder falsche Hygiene nach dem Stuhlgang, oder im Sommer durch Effekte durch Unterkühlung im nassen Badeanzug. Wichtig ist viel Flüssigkeitszufuhr, am besten in Form von Nieren- und Blasentees.
Reiseimpfungen - 07.07.2021 Reiseimpfungen: Was ist zu beachten
Die Covid-Impfung ist derzeit in aller Munde, aber wenn man eine Reise plant, könnten eventuell auch andere Impfungen notwendig sein. Was da zu beachten ist, erklärt Apothekerin Irina Schwabegger-Wager. Vor allem sollte man zeitgerecht beginnen einen Vorsorgeplan zu erstellen, sagt sie. Das beginnt beim Urlaubsort und wie man den Urlaub verbringt und auch die Dauer des Aufenthalts sei wichtig. Man unterscheide außerdem unter generellen Impfempfehlungen und Impfempfehlung für Risikogruppe oder Risikogebieten.
Tipps zur Reiseapotheke - 14.07.2021 Tipps zur Reiseapotheke
Für viele steht der Urlaub jetzt vor der Tür. Man muss dazu auch Vorbereitungen treffen; in jeden Koffer gehört auch eine gute Reiseapotheke. Sie sollte immer abgestimmt sein auf das Reiseziel und die Art der Reise. Auch die Reisedauer und individuelle Bedürfnisse spielen eine Rolle.

Sendungen vom Juni

Sportverletzungen - 02.06.2021 Heute ist der Welttag des Laufens und wenn man sich bewegt, kann es unter Umständen zu Verletzungen kommen. Sportverletzungen sind oft unvermeidbar, vor allem wenn man an den Muskelkater denkt. Um diesen zu vermeiden kommt man nicht um das aktive Aufwärmen vor dem Sport. Es kann durch ein passives Aufwärmen unterstütz werden, etwa durch durchblutungsfördernde Haut-Öle. Bei der Regeneration kann man laut Apothekerin Sonja Burghard Johanniskraut-Öl anwenden oder ein Bad mit ätherischen Ölen anwenden.
Geschmacksstörungen - 09.06.2021 Man kann es sich kaum vorstellen, den Geschmacks- oder Geruchssinn zu verlieren, aber es kann tatsächlich passieren, etwa durch die Covid-19-Erkrankung. Aber es gibt auch andere Gründe, warum man auf einmal nichts mehr riechen kann oder sich ein gewohnter Geschmack verändert. Mögliche Ursachen können auch etwa Zahnerkrankungen oder mangelnde Mundhygiene sein; es gibt aber auch bestimmte Medikamentengruppen, die eine Mundtrockenheit verursachen können. Geschmacksstörungen können auch Hinweise auf andere Erkrankungen sein.
Lagerung von Medikamenten - 16.06.2021 Jetzt ist der Sommer endlich angekommen, und mit dem Sommer kommt die große Hitze, und ein paar Dinge sollte man da schon beachten, unter anderem auch die richtige Lagerung von Medikamenten. Faktoren sind das Licht und die Luft; Hitze spielt natürlich eine Rolle, aber auch Kälte kann nachteilig sein. Es reichen schon extreme Temperaturschwankungen, um sich nachteilig auszuwirken. Auch Feuchtigkeit ist ein Faktor, auf den man aufpassen muss, speziell auch bei Brausetabletten.
Wadenkrämpfe - 23.06.2021 Den Wadenkrampf kennt jeder und jede. Alles zieht sich zusammen und tut dann auch ordentlich weh. Muskelkrämpfe sind nur in den seltensten Fällen wirklich gefährlich. Es kommen verschiedene Ursachen in Betracht; sie treten sehr oft auf bei sehr starker sportlicher Belastung oder körperlicher Arbeit. Schwangere leiden oft darunter, ältere Personen auch. Es gibt auch Arzneimittel, die das unter Umständen auslösen können. Auch Magnesiummangel steht im Verdacht, Muskelkrämpfe auszulösen; Magnesium ist also eigentlich das Arzneimittel der ersten Wahl dagegen.

Sendungen vom Mai 2021

Zecken - 05. Mai 2021 Richtiger Umgang mit Zecken
Apothekerin Sonja Burghard erklärt, wie man Zecken am besten entfernt und spricht über Hausmittel, Vorbeugungsmaßnahmen sowie Borreliose-Erkrankungen.
Trockene Augen - 12.05.2021 Wind, Staub aber auch langes Sitzen vor dem Computer - die Augen haben es wirklich nicht leicht. Sie werden dadurch leicht trocken. Um dem entgegenzuwirken ist es wichtig, für ein angenehmes Raumklima zu sorgen, indem man etwa oft lüftet. Wichtig ist auch, mit der Ernährung nachzuhelfen, also durch Omega-3-Fettsäuren und Vitamin A. Wer Beschwerden hat, sollte frühzeitig etwas dagegen unternehmen. Das Medikament der Wahl sind Tränenersatzprodukte.
Chronopharmazie - 19.05.2021 Wenn die innere Uhr ein gastronomisches Bedürfnis anzeigt, dann kann man dem nun wieder nachkommen. Es kann sein, dass sich während der harten Lockdown-Monate etwas verschoben hat. Gerade bei der Einnahme von Medikamenten wäre es sehr wichtig, sich an die gegebenen Zeiten zu halten. Das Ganze ist unter dem Begriff Chronopharmakologie zusammengefasst. Körpertemperatur, Puls, Blutdruck und Lungenfunktion unterliegen einer signifikanten Tagesrhythmik; deswegen versucht man auch, die Medikamenteneinnahme bestmöglich an diese körpereigenen Rhythmen anzupassen. Bei Asthma ist relevant, dass die Lungenfunktion in der Nacht absinkt; es kommt in der Nacht gehäuft zu Asthmaanfällen. Das Medikament sollte also vorzugsweise am Abend eingenommen werden.
Nahrungsergänzungsmittel - 26.05.2021 Wann soll man Nahrungsergänzungsmittel einnehmen und wann soll man die Finger davon lassen? Diese Frage ist für Laien kaum zu beantworten. Die Studio 2-Apothekerin Irina Schwabegger, weiß aus ihrer täglichen Arbeit, wann Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sind. Unerlässlich ist eine gute Beratung vorab und darum geht es heute im Studiogespräch.

Sendungen vom April 2021

Fußpilz - 28. April 2021 Fußpilz ist die häufigste Hautpilzinfektion des Menschen - dennoch spricht niemand gern darüber. Wird er nicht behandelt, kann sich die Infektion ausbreiten. Zudem ist Fußpilz ansteckend, sodass man ihn schnell an seine Mitmenschen weitergibt. Wie man Fußpilz richtig behandelt darüber spricht heute die Apothekerin Irina Schwabegger- Wager.
Maßeinheiten - 21. April 2021 Die Dosis macht ja bekanntlich das Gift, wie schon Paracelsus einst sagte. Wo die Dosierung ein ganz heikles Thema ist, sind natürlich Medikamente. Gramm und mg, ml und dergleichen sind aber für den Laien mitunter gar nicht so leicht zu unterscheiden. Um Missverständnissen und Unklarheiten in der Dosierung vorzubeugen, erklärt uns Apothekerin Mag. Sonja Burghard anschaulich, wie wir sicher dosieren können.
Elektronisches Rezept - 14. April 2021 Viele kennen es, man bekommt vom Arzt ein Rezept und holt das Medikament mit dem Zettel in der Apotheke ab. Das war bisher so. In Zukunft soll das mit dem elektronischen Rezept erledigt werden. Die Österreichischen Apotheken arbeiten gemeinsam mit der Sozialversicherung sehr intensiv an der praktischen Umsetzung. Einen kleinen Vorgeschmack darauf hat es bereits durch Corona gegeben. Über Nacht wurde die sogenannte kontaktlose E-Medikation ins Leben gerufen. Diese Übergangslösung wird zum E-Rezept ausgebaut. Derzeit gibt es eine Pilotphase in Kärnten.
Eisen - 07. April 2021 Eisen ist das vierthäufigste Element der Erde und auch für den Körper ist es lebensnotwendig. Außerdem ist Eisenmangel die häufigste Mangelerkrankung. Eine mangelhafte Eisen-Zufuhr über die Nahrung betrifft im Besonderen Menschen, die sich eher fleischarm ernähren. Eisenmangel kann aber auch auftreten, wenn sehr viel verloren geht, etwa durch große Blutverluste im Rahmen von Operationen, oder auch durch lange und starke Menstruationsblutungen, weiß Apothekerin Mag. pharm. Sonja Burghard.

Sendungen vom März 2021

Allergie - 31. März 2021 In Österreich gibt es circa eine Million Allergiker, dazu kommen auch noch sechs Prozent Patienten mit diagnostiziertem Asthma bronchiale. Ein unbehandelter Heuschnupfen oder eine allergisch bedingte Bindehautentzündung bergen das Risiko in sich, irgendwann zu einer Asthma-Erkrankung auszuwachsen. Betroffene können zu der sogenannten allergeninduzierten Immuntherapie greifen. Das ist die derzeit einzige Therapieform, die auch die Ursache dieser Allergien bekämpfen kann, erklärt Apothekerin Mag. pharm. Irina Schwabegger-Wager.
Entschlacken - 23. März 2021 Der Frühling eignet sich gut zum Durchputzen und Aufräumen - nicht nur der eigenen Wohnung, sondern auch des eigenen Körpers. Entschlacken und Detox sind Stichworte, die man jetzt öfter hört als sonst. Das Entschlacken wird recht kontrovers diskutiert; die einen finden es ein absolutes Muss, die anderen halten es für Unfug. Die Wahrheit muss jeder für sich selbst herausfinden. Klar ist, wer einen gesunden Lebensstil führt, wird wenig Bedürfnis haben, sich irgendwelcher Substanzen zu erledigen. Wenn man mit dem Entschlacken beginnt, sollte man es als Startpunkt sehen, und bewusst auf die Ernährung hinschauen. Dabei werden die Entgiftungsorgane in ihrer Funktion unterstützt; bei der Leber gelingt dies sehr gut mit der Mariendistel, so Apothekerin Mag. pharm. Sonja Burghard.
Cholesterin - 17. März 2021 Cholesterin wird einerseits im Körper selbst gebildet, andererseits durch die Nahrung zugeführt. Der Cholesterinspiegel sollte allerdings nicht zu hoch werden. Cholesterin und auch die Triglyceride gehören zu den Blutfetten und werden als Energielieferanten gebraucht. Wenn diese Werte aber auf Dauer zu hoch sind, begünstigen sie die Entstehung von Atherosklerose. Um den Wert der Blutfette in einem normalen Maß zu halten, braucht es Lebensstiländerungen, aber auch eine medikamentöse Therapie, weiß Apothekerin Mag. pharm. Irina Schwabegger-Wager.
Schilddrüse - 10. März 2021 Die Schilddrüse ist ein kleines Organ, dessen Fehlfunktionen aber große Auswirkungen auf den Organismus hat. Die Aufgabe der Schilddrüse ist es, Hormone zu bilden, zu speichern und freizusetzen. Jod ist ein chemischer Baustein der Schilddrüsenhormone, das heißt, es wird für die Bildung benötigt. Seit 1963 gibt es die gesetzliche Speisesalzjodierung, deswegen ist die flächendeckende Versorgung besser. Wenn die Schilddrüse in eine Unterfunktion geht, dann muss man diese in Form von Medikamenten von außen zuführen, erklärt Apothekerin Mag. pharm. Sonja Burghard.
Myrrhenbaum - 03. März 2021 Das Baumharz Myrrhe wurde schon vor 3.000 Jahren bei den Ägyptern verwendet, kommt in griechischen Mythen und der Bibel vor, und wurde ab dem Mittelalter auch pharmazeutisch eingesetzt. Die Myrrhe ist die Arzneipflanze des Jahres in Deutschland. Die Myrrhe wirkt entzündungshemmend, antimikrobiell und auch adstringierend, erklärt Apothekerin Mag. pharm. Irina Schwabegger-Wager.
Selbsttest richtig gemacht - 02. März 2021 Seit gestern gibt es sie in den österreichischen Apotheken: Die Corona-Selbsttests für zu Hause. Diese werden gratis zur Verfügung gestellt. Apothekerin Mag. pharm. Sonja Burghard zeigt, wie die Selbsttests für zu Hause funktionieren und worauf man achten muss.

Sendungen vom Februar 2021

Gratis-Selbsttests für daheim - 24. Februar 2021 Testen, testen, testen - das ist das Motto derzeit in der Virusbekämpfung. Jetzt soll es auch vermehrt die Möglichkeit geben, dass man sich daheim in den eigenen vier Wänden selbst testet. Ab 1. März 2021 werden daher in den Apotheken Gratis-Tests für zuhause abgegeben. Es handelt sich um die sogenannten Nasenbohrertests. Einmal im Monat kann man sich pro Versichertem gegen Vorlage der e-card kostenlos fünf Stück abholen, empfiehlt Apothekerin Mag. pharm. Sonja Burghard.
Lippenpflege - 17. Februar 2021 Man ist sich oft gar nicht bewusst, wie sehr scharfe oder salzige Gerichte, aber auch zu viel Wind, Sonne und Kälte die Lippenhaut beanspruchen. Daher ist richtige Lippenpflege sehr wichtig. Durch die Temperaturschwankung ist die Haut generell gefordert, und Mundwinkel und Lippen ganz besonders. Die Lippen haben keine Hornschicht, keine Schweiß- und keine Talgdrüsen, wodurch der schützende Fettfilm fehlt. Eine vorbeugende regelmäßige Lippenpflege zahlt sich aus, um ernsteren Beschwerden vorzubeugen. Der optimale Lippenpflegestift hat immer ausgewogene Anteile an Fett und Feuchtigkeit, und dazu dann auch noch pflegende Extrakte, erklärt Apothekerin Mag. pharm. Irina Schwabegger-Wager.
Gratis-Schnelltests - 10. Februar 2021 Seit Montag. 8. 2. 2021, darf man wieder zum Friseur oder zur Fußpflege gehen. Was dabei allerdings mitzubringen ist, ist ein Corona-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, und er muss amtlich sein. Das geht jetzt nicht nur in den Teststraßen, sondern auch in den Apotheken. Der Nasen-Rachen-Abstrich muss von geschultem Gesundheitspersonal durchgeführt werden, und in der Apotheke steht bereits naturwissenschaftliches Fachpersonal zur Verfügung, weiß Apothekerin Mag. pharm. Sonja Burghard.
Beipackzettel und Nebenwirkungen - 03. Februar 2021 Vielen ist es beim Durchlesen eines Medikamenten-Beipackzettels schon so gegangen, dass man sich fragt, ob das Medikament mehr hilft oder schadet. Alle wichtigen Informationen zum Medikament finden sich auf dem Beipackzettel. Fakt ist auch, dass Medikamente in umfangreichen Studien getestet werden und strengen Prüfungen unterliegen. Als Übersetzerinnen und Übersetzer dieser Beipackzettel gelten auch die Apothekerinnen und Apotheker. Vor der ersten Einnahme eines Medikamentes sollte unbedingt der Beipackzettel durchgelesen werden. Nebenwirkungen können entweder dem Arzt oder Apotheker mitgeteilt werden. Es können aber auch Patienten und Angehörige unerwartete Nebenwirkungen selbstständig beim Bundesamt für Sicherheit für Arzneimittel melden, erklärt Apothekerin Mag. pharm. Irina Schwabegger-Wager.

Sendungen vom Jänner 2021

Mariendistel - 27. Jänner 2021 Die Distel ist ein stacheliges Unkraut, trägt aber auch große arzneiliche Wirkung in sich, vor allem die Mariendistel. Deshalb wurde sie heute von der Universität Innsbruck als österreichische Arzneipflanze des Jahres 2021 gekürt. Die Mariendistel eröffnet eine sehr breite Anwendungsmöglichkeit im Bereich von Leber-Gallen-Erkrankungen. Vor Jahren hat es bereits Studien am Wiener AKH gegeben, im Rahmen derer man zeigen konnte, dass wenn Patienten mit Hepatitis-C ein Jahr lang begleitend mit der Mariendistel in Form von Infusionen behandelt werden, die Regeneration sehr viel rascher erreicht wird. Neue Studien haben auch gezeigt, dass die Replikation zurückgedrängt wird, weiß Apothekerin Mag. pharm. Sonja Burghard.
Schlehdorn - 13. Jänner 2021 Der Schlehdorn ist ein Kraut, das für vieles gewachsen. Für die Pharmazie sind vor allem die Blüten relevant. Die wesentlichen Inhaltsstoffe sind einerseits die Gerbstoffe, die einen zusammenziehenden Effekt haben auf die Schleimhäute, und andererseits Flavonoide, die entzündungshemmend wirken. Die Gerbstoffe werden für Spülungen in Form von Tees bei entzündeten Schleimhäuten im Mund- und Rachenbereich angewendet, erklärt Apothekerin Mag. pharm. Sonja Burghard.

Sendungen vom Dezember 2020

Kalte Hände - 16. Dezember 2020 Ein Thema, das im ersten Moment harmlos klingt, aber viele betrifft, sind kalte Hände. Kalte Hände sind eigentlich eine Schutzfunktion des Körpers; wenn es sehr kalt ist draußen, möchte er Wärme sparen. Frauen leiden tendenziell mehr darunter als Männer. Gefährlich kann es werden, wenn man plötzlich einseitige Beschwerden hat, denn das kann auf eine akute Durchblutungsstörung hindeuten und muss sofort ärztlich abgeklärt werden. Ansonsten gibt es eine Vielzahl von Ursachen und Auslösern für kalte Hände, erklärt Apothekerin Mag. pharm. Irina Schwabegger-Wager.
Wacholder - 09. Dezember 2020 Wacholderbeeren kennt man von vielen Gerichten in der Küche, aber auch vom Gin. Wacholder ist aber auch eine Heilpflanze. Im alpinen Raum kann dieser Baum 15 Meter hoch werden, meistens wird er aber nur als Strauch wahrgenommen. In der Apotheke werden die reifen, getrockneten Wacholderbeeren eingesetzt. In der Volksmedizin wird auch das Wacholderholz verwendet. Wacholder hat einerseits einen entwässernden Charakter, aber er ist auch entzündungshemmend und desinfizierend. Er hat auch einen krampflösenden Charakter. Wacholderbeeren werden für die Teezubereitung zuerst im Mörser leicht angequetscht, damit sich die Wirkstoffe gut herauslösen, erklärt Apothekerin Mag. pharm. Sonja Burghard.
Ohrenpflege - 02. Dezember 2020 Die Ohrenpflege hat ein eher vernachlässigtes Schattendasein; wer allerding sein Hörvermögen möglichst lange erhalten möchte, sollte sich aber der richtigen Pflege und dem richtigen Schutz der Ohren widmen. Schwerhörigkeit im Alter kann verschiedene Ursachen haben - einerseits, dass die Sinneszellen im Innenohr nachlassen, aber es können auch Funktionsstörungen im äußeren und im mittleren Ohr hier die Ursache von Hörproblemen sein. Die verursacht der Patient meist durch eine falsche Pflege selbst, erklärt Apothekerin Mag. pharm. Irina Schwabegger-Wager.

Sendungen vom November 2020

Hausapotheke in der Winterzeit - 25. November 2020 Es müssen nicht alle Medikamente zuhause unbedingt im Kühlschrank oder in der Tiefkühlung gelagert werden. Wo dies erforderlich ist, steht es auf der Verpackung, und bei der Abgabe in der Apotheke wird noch einmal extra darauf hingewiesen. Bei allen anderen Sachen, die bei Raumtemperatur gelagert werden sollen, kann es unter Umständen sogar ein Nachteil sein, wenn sie zu kühl gelagert werden. So können flüssige Präparate unter Umständen ausflocken. Medikamente, die nicht verwendbar sind, sollten über die Apotheke oder beim zuständigen Altstoffsammelzentrum fachgerecht entsorgt werden, empfiehlt Apothekerin Mag. pharm.Sonja Burghard.
Phytotherapie bei Gastritis und Reflux - 18. November 2020 Sodbrennen ist etwas, das schnell einmal jemand hat und was auch weit verbreitet ist. Wann es gut ist, dass man etwas pflanzlich zu sich nimmt und wofür es hilft, weiß Apothekerin Irina Schwabegger-Wager, die zu Gast im Studio ist. Beim Sodbrennen oder bei Magen- oder Oberbauchbeschwerden sei die Selbstmedikation immer dann anzeigt, wenn es kurzfristige Beschwerden seien und da können pflanzliche Arzneimittel sehr gut helfen, weil sie eine sehr gute Therapieform seien und sehr nebenwirkungsarm und durch ihr breites Wirkungsspektrum diese Probleme von unterschiedlichen Seiten her angehen, so die Apothekerin. Bei längeren Beschwerden müsse es ärztlich abgeklärt werden, aber auch dann, wenn der Arzt Medikamente verschreiben müsse, könne man Heilpflanzen auch dazuverwenden - wie Leinsamen, Käsepappel, die Kamille oder Süßholzwurzel, weiß Apothekerin Mag. pharm. Irina Schwabegger-Wager.
Medikationsanalyse - 11. November 2020 Die Lebenserwartung steigt ständig, und im Jahr 2030 wird sie bei Männern bei 81 Jahren liegen und bei Frauen bei 86 Jahren. Im Laufe eines so langen Lebens wird es auch oft notwendig, dass man regelmäßig Medikamente einnimmt. Wenn man dazu dann selber nicht mehr im Stande ist, übernehmen diese Aufgabe Angehörige oder Pflegekräfte. Es geht dabei um die Verabreichung des richtigen Medikaments in der richtigen Dosierung, zu berücksichtigen ist dabei auch der Einnahmezeitpunkt. Es geht aber auch um die Dokumentation von Parametern wie Nebenwirkungen, erklärt Apothekerin Mag. pharm.Sonja Burghard.

Sendungen vom Oktober 2020

Mundgeruch - 28. Oktober 2020 Wer zu wenig trinkt wegen des Tragens eines Mund-Nasen-Schutzes, merkt es selbst, wenn er oder sie unter Mundgeruch leidet. Viele vermuten, dass Mundgeruch aus Magenproblemen resultiert; in der Praxis ist allerdings die Ursache sehr selten im Magen-Darm-Trakt zu finden. Bei rund 90 Prozent ist die Ursache in der Mundhöhle selbst zu finden. Durch verminderten Speichelfluss kommt es zur organischen Zersetzung von Material, dabei entstehen flüchtige Schwefelstoffe. Eine professionelle Mundhygiene sollte mindestens zweimal im Jahr in Anspruch genommen werden, und ein ausreichend langes Zähneputzen mit der richtigen Zahnbürste, sowie das Verwenden von Zahnseide sollten selbstverständlich sein, empfiehlt Apothekerin Mag. pharm. Sonja Burghard.
Gendermedizin - 21. Oktober 2020 Die Fachrichtung, die sich mit der unterschiedlichen Wirkung von Medikamenten bei Männern und Frauen beschäftigt, nennt sich Gendermedizin. Frauen und Männer erkranken unterschiedlich, und werden auch auf unterschiedliche Art und Weise wieder gesund. Bei klinischen Medikamentenstudien dominiert das männliche Geschlecht. Frauen leiden bis zum Eineinhalbfachen mehr unter Nebenwirkungen, erklärt Apothekerin Mag. pharm. Irina Schwabegger-Wager.
Pneumokokken - 14. Oktober 2020 Neben Covid-19 ist auch ein anderes Thema sehr wichtig, nämlich Pneumokokken - eine andere Lungenkrankheit, gegen die es eine gut wirksame Impfung gibt. Dies sind Bakterien, die durch eine Tröpfcheninfektion übertragen werden. Besonders oft passiert die Übertragung von Kindern auf ältere Personen. Eine Impfung ist daher besonders empfehlenswert sowohl für ganz junge beziehungsweise ältere Menschen, aber auch all jene, die ein Risiko haben für einen schweren Verlauf, weiß Apothekerin Mag. pharm.Sonja Burghard.
Vitamin D und Covid-19 - 07. Oktober 2020 Es gibt Studien, die nahe legen, dass ältere Menschen unter anderem wegen Vitman D-Mangels einen schweren Verlauf von Covid-19 hatten. Vor allem Ärzte in Italien und Frankreich haben das beobachtet und viele alte Menschen, die jetzt in Pflegeheimen leben oder längere Zeit im Krankenhaus verbracht haben, kommen kaum an die frische Luft, können daher keine Sonne tanken und somit auch kein Vitamin D bilden, erklärt Apothekerin Mag. pharm. Irina Schwabegger-Wager.

Sendungen vom September 2020

Grippeimpfung - 30. September 2020 Kaum ein Thema spaltet die öffentliche Meinung ja so sehr wie die Grippe-Impfung. Die einen schwören darauf, die anderen sind strikt dagegen. Laut Sonja Burghard sei die Grippe-Impfung statistisch gesehen eine sehr gut verträgliche Impfung. Der Nutzen stehe weit über dem Risiko. Die Impfung wirke ein halbes Jahr. Es gibt zwei Impfstoffe für Kinder, bis zum vollendeten 14. Lebensjahr gibt es die Möglichkeit des Impfens über ein Nasenspray. Apothekerin Mag. pharm. Sonja Burghard.
Spermidin - 23. September 2020 Ein langes und gesundes Leben wünscht sich vermutlich jeder, und deshalb wird man auch immer ein bisschen hellhörig, wenn es um Anti-Aging-Mittel geht. Und da gibt es einen Stoff, über den immer etwas zu hören ist - Spermidin nämlich. Das ist ein natürlicher Stoff, der eigentlich in jedem Organismus vorkommt und für Wachstum zuständig ist, und auch dafür, dass die Körperzellen reibungslos funktionieren. Spermidin ist unter anderem in Äpfeln, Vollkornbrot, Hülsenfrüchten oder auch reifem Käse enthalten, erklärt Apothekerin Mag. pharm. Irina Schwabegger-Wager.
Baumharz - 16. September 2020 Viele Bäume bilden Harz zur Abwehr von Fraßfeinden, oder wenn eine Verletzung passiert. Weihrauch und Myrrhe sind sehr prominente Harze. Myrrhe wird etwa bei Zahnfleischentzündungen angewendet. Aus Lärchenharz wird das Lärchenterpentin gewonnen, das etwa in Salben oder Massagenölen verarbeitet wird. Es wirkt schmerzstillend bei rheumatischen und neuralgischen Beschwerden, weiß Apothekerin Mag. pharm. Sonja Burghard.
Honig - 09. September 2020 Honig schmeckt nicht nur gut, sondern er ist auch ein richtig gutes Heilmittel. Sogar in der Pharmazie wird er teilweise anstatt Antibiotika eingesetzt. Irina Schwabegger-Wager ist zum einen Apothekerin, aber auch Quartiergeberin für einen Bienenstock. Honig ist ein sehr widerstandsfähiges Lebensmittel; man sollte ihn dennoch kühl, dunkel und gut verschlossen lagern. Der Honig ist ein sehr altes Heilmittel, aber definitiv kein Wundermittel. In der europäischen Medizin wird er einerseits in der Hustenbehandlung verwendet, und andererseits auch schon für die Wundbehandlung, erklärt Apothekerin Mag. pharm. Irina Schwabegger-Wager.
Achillesferse - 02. September 2020 Am ganzen Körper war der griechische Held Achilles unverwundbar, außer an der Ferse, und das sollte ihm letztlich das Leben kosten. Die Ferse macht tatsächlich oft auch Probleme. Die Achillessehne stellt das Verbindungsstück zwischen Wadenmuskulatur und Ferse her, muss also das ganze Körpergewicht abfangen. Daher sollte jeder, der Sport ausübt, ausreichend aufwärmen und vordehnen, empfiehlt Apothekerin Mag. pharm. Sonja Burghard. Wenn Probleme akut werden, sprechen die meisten Patientinnen und Patienten von einem Druckschmerz. In weiterer Folge kann es zur chronischen Ausbildung kommen.