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Universitätslehrgänge und andere Weiterbildungen

Der Zertifikatskurs „Klinische Pharmazie – Medikationsanalyse“ ist ein postgraduelles Weiterbildungsprogramm, das in Kooperation zwischen der Österreichischen Apothekerkammer und der Universität Wien entwickelt wurde.

Allgemeine Informationen

Hauptfokus dieses Zertifikatskurses liegt auf der Medikationsanalyse vom Typ 2a (nach PCNE). Die Medikationsanalyse stellt eine strukturierte Analyse der Gesamtmedikation einer Patientin oder eines Patienten dar. Entscheidend bei der Medikationsanalyse ist das Zusammenführen von Informationen aus ärztlichen Verschreibungen und von rezeptfreien Arzneimitteln, um arzneimittelbezogene Probleme zu eruieren und zu dokumentieren. Darauf aufbauend sind in Zusammenarbeit mit der Patientin oder mit dem Patienten und gegebenenfalls mit den (verschreibenden) Ärztinnen und Ärzten Lösungen zu erarbeiten, welche die Erhöhung der Effektivität der Arzneimitteltherapie und die Minimierung von Arzneimittelrisiken zum Ziel haben.

Anhand von Fallbeispielen aus ausgewählten Indikationen wird gelehrt, arzneimittelbezogene Probleme zu erkennen und deren Relevanz zu beurteilen. Diese umfassen: Doppelmedikationen, Interaktionen, Kontraindikationen, Nebenwirkungen, Arzneimittelanwendung, (Non-) Adhärenz und (Arzneimittel-) Selbstmanagement.

Der Zertifikatskurs besteht aus vier Modulen. Modul 1 des Zertifikatskurses ist der von der Österreichischen Apothekerkammer durchgeführte „Medikationsanalyse Basiskurs“ inkl. e-Learning Modul. Nach Teilnahme an der zweitägige Präsenzveranstaltung „Medikationsanalyse Basiskurs“ und der positiven Absolvierung des e-Learning-Moduls der Apothekerkammer, gilt Modul 1 als erfolgreich absolviert.

Weitere Informationen zum Zertifikatskurs: www.postgraduatecenter.at/medikationsanalyse

Termine für den Medikationsanalyse Basiskurs der Österreichischen Apothekerkammer finden Sie hier

Basisinformationen

  • Dauer des Lehrgangs: 3 Semester (60 ECTS), berufsbegleitend
  • Zulassungsvoraussetzung: abgeschlossener Grundlehrgang oder abgeschlossenes Pharmaziestudium
  • Abschluss: Master of Science (MSc)
  • im 1. und 2. Semester: Lehrveranstaltungen in Blöcken
  • im 3. Semester: Masterarbeit

Inhalte

Der Studienplan des Masterlehrgangs umfasst:

  • vertiefende Rechtsgrundlagen
  • Pharmazeutische Qualitätskontrolle
  • Pharmazeutische Qualitätssicherung
  • Synthetische und Semisynthetische Arzneistoffe
  • Biogene Arzneistoffe
  • Pharmazeutische Technologie - vertiefend
  • Mikrobiologie – vertiefend

Zielgruppe

Absolventinnen und Absolventen der Pharmazie sowie des Grundlehrgangs Pharmazeutisches Qualitätsmanagement, die am Anfang einer Industriekarriere stehen und sich im Bereich Qualitätsmanagement/Qualitätssicherung/Qualitätskontrolle spezialisieren und profilieren wollen und damit den Anforderungen der Pharma-Industrie gerecht werden.

Unterrichtssprache

Die Unterrichtssprache ist Deutsch.

Weitere Informationen zum Masterlehrgang finden Sie hier

 

 

Das 4-semestrige Studium startet im kommenden Wintersemester, die Bewerbungsfrist läuft noch bis 13. Mai. Der Aufnahmetest findet am 8. Juli im Rahmen des österreichweiten Aufnahmeverfahrens zum Medizinstudium statt.

Das Pharmaceutical Sciences Studium richtet sich an Pharmazeuten und naturwissenschaftlich vorgebildete Studierende (bspw. BA Pharmazie, BA Biologie, BA Chemie, BA Molekulare Medizin), die sich auf diesem Gebiet weiterentwickeln möchten.

Nähere Informationen (klick)

Die European Society of Clinical Pharmacy (ESCP) ist eine internationale wissenschaftliche Gesellschaft, die 1979 von klinischen Praktiker:innen, Forscher:innen und Pädagog:innen aus verschiedenen Ländern Europas gegründet wurde und die Entwicklung der klinischen Pharmazie auf der Suche nach neuen Bereichen der beruflichen Praxis ständig unterstützt.

Ziel der European Society of Clinical Pharmacy ist es, den rationellen und angemessenen Einsatz von Arzneimitteln (Arzneimitteln und Produkten) durch den Einzelnen und die Gesellschaft zu fördern.

ESCP unterstützt die Entwicklung und Ausbildung von klinischen Apotheker:innen in Europa und erleichtert den Austausch von Erfahrungen und Fähigkeiten zwischen klinischen Apotheker:innen auf der ganzen Welt.

Die ESCP hat rund 250 Mitglieder aus über 50 Ländern. Die Mitglieder praktizieren in Krankenhäusern, Kliniken, Universitäten, Gemeindeapotheken, Regierungseinrichtungen, Gesundheitsorganisationen, Arzneimittelinformationszentren, der pharmazeutischen Industrie und anderen Orten, an denen klinische Apotheker:innen beschäftigt sind.

Die ESCP organisiert verschiedene Aktivitäten und Programme wie beispielsweise Symposien & Workshops.

Nähere Informationen zur ESCP, sowie der Mitgliedschaft und deren Veranstaltungen finden Sie auf der Website www.escpweb.org