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Gut versorgt über Weihnachten, Neujahr und den Dreikönigstag

Durch Bereitschaftsdienste sichern Apotheken die Arzneimittelversorgung auch an den Feiertagen rund um die Uhr

Wer nachts bei einer dienstbereiten Apotheke läutet, erhalt dringend benötigte Medikamente und kompetente pharmazeutische Beratung zu ihrer Anwendung. (Foto: Hörmandinger)

Krankheiten kennen weder Öffnungszeiten noch Feiertage. Deshalb sind Apotheker:innen in ganz Österreich auch während der Weihnachts- und Neujahrsfeiertage rund um die Uhr für die Bevölkerung da. Mithilfe von Bereitschaftsdiensten wird gewährleistet, dass im Krankheitsfall jederzeit rasch das benötigte Medikament sowie eine kompetente pharmazeutische Beratung zur Verfügung stehen – egal ob im Zentrum Wiens  oder einer kleinen Gemeinde auf dem Land. Die Apotheker:innen sind da, wenn jemand um 23 Uhr mit 39 Grad Fieber dringend Hilfe braucht – im Gegensatz zu internationalen Versandapotheken!

Gerade in den kalten Wintermonaten treten akute gesundheitliche Beschwerden vermehrt auf – häufig auch nachts oder an Sonn- und Feiertagen. Erkältungen, Grippe und andere Atemwegserkrankungen sind besonders verbreitet und können die festliche Stimmung rasch trüben. Erfahrungsgemäß herrscht in den Apotheken zu Weihnachten und in den darauffolgenden zwei Wochen besonders reger Betrieb. Ein Grund dafür ist, dass in dieser Zeit viele Menschen zusammenkommen und sich Krankheitserreger leichter verbreiten können.

220,00 Apotheken

leisten jede Nacht Bereitschaftsdienst, damit die Menschen in ganz Österreich mit dringend benötigten Medikamenten versorgt werden können.

Durchschnittlich 50 Stunden pro Woche geöffnet

Im Vergleich zu anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens haben Apotheken sehr lange Öffnungszeiten. Jede österreichische Apotheke ist im Schnitt rund 50 Stunden pro Woche regulär geöffnet – Bereitschaftsdienste noch nicht eingerechnet. Zudem gibt es in Apotheken keine urlaubs- oder betriebsbedingten Schließzeiten, sie sind somit an allen 52 Wochen des Jahres geöffnet. Am Heiligen Abend (Mittwoch, 24.12.) sowie an Silvester (Mittwoch, 31.12.) haben alle Apotheken in Österreich zumindest bis 12 Uhr mittags geöffnet. Außerhalb der regulären Öffnungszeiten leisten jede Nacht sowie an Sonn- und Feiertagen rund 220 Apotheken Bereitschaftsdienst.

Apothekerkammer fordert öffentliche Finanzierung der Bereitschaftsdienste

Anders als ärztliche Notdienste werden die Bereitschaftsdienste der Apotheken immer noch nicht aus öffentlichen Mitteln finanziert, sondern von den Apotheken selbst getragen. Die dadurch entstehenden Kosten belaufen sich insgesamt auf rund 40 Millionen Euro pro Jahr. Für die Apotheken stellt diese wichtige Versorgungsleistung somit in wirtschaftlicher Hinsicht ein Defizitgeschäft dar. Vor dem Hintergrund deutlich gestiegener Betriebskosten – etwa durch Inflation, Energiepreise, Mieten und Personal – fordert die Apothekerkammer daher eine Finanzierung der Bereitschaftsdienste durch die öffentliche Hand, analog zum ärztlichen Notdienst. Nur so kann diese flächendeckende Serviceleistung auch künftig sichergestellt werden.

Außerhalb der regulären Öffnungszeiten erfolgt die Beratung und Medikamentenabgabe häufig über die sogenannte Nachtdienstklappe. (Foto: Hörmandinger)

So finden Sie die nächste dienstbereite Apotheke

Welche Apotheke in der Umgebung aktuell Bereitschaftsdienst hat, lässt sich jederzeit über die Apothekensuche per Smartphone oder PC ermitteln (siehe unten). Dort steht auch ein praktischer Routenplaner zur Verfügung, der den schnellsten Weg zur Apotheke direkt am Smartphone anzeigt. Telefonisch kann die nächste diensthabende Apotheke rund um die Uhr über die Gesundheitsnummer 1450 erfragt werden. Zusätzlich informieren Aushänge an den Eingangstüren aller Apotheken über die aktuell dienstbereiten Apotheken in der jeweiligen Umgebung.