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Erkältet? Auf Händeschütteln verzichten
 
Höflichkeit kann ansteckend sein
 
Höflichkeit kann manchmal auch bedeuten, bei der Begrüßung aufs Händeschütteln zu verzichten – nämlich, wenn man erkältet ist. Nach wie vor gilt die alte Weisheit, dass die Schnupfen- und Grippeviren häufig über Kontaktinfektion und Tröpfcheninfektion weiter gegeben werden. Beim Niesen oder Naseputzen werden sie mit den Tröpfchen aus der Nase in die Luft gesprüht und von anderen Menschen eingeatmet. Nun können sie die Nasenschleimhaut ihres neuen Opfers anstecken („Tröpfcheninfektion“). Ähnlich läuft es bei der Kontaktinfektion ab: Sobald ein Schnupfen- oder Grippekranker die Nase berührt oder schnäuzt gelangen die Viren zunächst auf die Hände, dann auf Türklinken und alles, was angefasst wird. Entscheidend für diesen Übertragungsweg ist, dass die Krankmacher außerhalb des menschlichen Körpers auf Gegenständen überleben können. Leider sind viele Infektions-Erreger dazu in der Lage. So lauern sie z. B. auf Türklinken, bis das nächste Opfer sie arglos berührt. Auch Händeschütteln kann zu einer Übertragung führen, wenn der Gesunde bald danach unwillkürlich seine Nase oder Lippen berührt. Denn dann gelangen die Viren an die Schleimhäute des Atemsystems und haben damit ein neues Opfer gefunden.

In gewissen Grenzen können Sie den Viren einen Strich durch die Rechnung machen: Verzichten Sie in Schnupfenzeiten aufs Händeschütteln. Waschen Sie sich immer wieder mal die Hände.

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