Medikamente gehören in die Apotheke
 
Apothekerkammer zu neuerlichem Vorstoß vom dm: Medikamente sind keine Waschmittel, die in Rabattschlachten verschleudert werden.
 
Es ist unverantwortlich gegenüber den Menschen, derart sensible Produkte wie Medikamente genauso wie Waschmittel zu behandeln und damit die Gesundheit der Bevölkerung dem Profit zu opfern.

„Die Ankündigung von Rabattschlachten bei Medikamenten durch dm offenbart einen erschreckend leichtfertigen Umgang mit der Gesundheit der Menschen. Medikamente sind keine Waschmittel, die möglichst billig verschleudert werden dürfen“, zeigt sich Mag. pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr, Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer, besorgt.

Apothekerinnen und Apotheker sind die ausgebildeten Experten für die Abgabe von Arzneimitteln sowie für die fachliche Beratung im Umgang mit Medikamenten – das bietet nur diese Berufsgruppe.

Rechtslage eindeutig
Noch dazu behauptet dm, dass das Gesundheitsministerium mit einer Verordnung zum Verkauf von Medikamenten in Drogerien säumig sei. Dabei wird jedoch die geltende Rechtslage übersehen. Die aktuelle Abgrenzungsverordnung regelt bereits, welche Arzneimittel in Drogerien verkauft werden dürfen. Eindeutig nicht verkauft werden dürfen rezeptpflichtige Arzneimittel, wie das dm in seiner Aussendung suggeriert.

OTS-Aussendung der Österreichischen Apothekerkammer vom 6. September 2019

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